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Wai-O-Tapu

Es hat geschüttet wie aus Kübel und trotzdem haben wir die Wai-O-Tapu Tour gemacht.

Bei der Buchung konnten wir zwischen einer Halbtags und Ganztagstour wählen. Der Preis war der selbe. Also haben wir die Ganztagstour gebucht. Eigentlich wollten wir auf den Rainbow Mountain, aber das war bei dem Wetter regelrecht ins Wasser gefallen. Und auch die alternativen Hot Pools kamen nicht für uns in Frage. Denn dort ist alles Naturbelassen und wir hätten irgendwie trocknen müssen, bevor wir in den Bus gegangen wären und das war bei dem Schutt nicht möglich.

Wir haben trotzdem alles aus dem Tag herausgeholt was ging. 🙂

Der erste Stopp war bei einem riesigen See aus blubberndem Schlamm. Es sah toll aus, aber es hat gestunken wie die Pest.

Der zweite Stopp war dann bei dem Lady Knox Geysir. Dieser bricht jeden Tag gegen 10.15 Uhr aus. Sommer wie Winter. Die Kuriosität wurde dann durch einen extrem überdrehten und selbstverliebten Guide erklärt. Der Geysir bricht aus, weil dieser Typ in Orange das so möchte. Das war mehr als enttäuschend. Aber nun ja.

Der dritte und letzte Stopp war dann im eigentlichen Wai-O-Tapu Thermalwonderland. Und Wonderland war dieses Mal nicht übertrieben.

Es war wunderschön und die Farben der Natur waren gigantisch. Der Regen hatte uns nicht weiter interessiert. So beeindruckt waren wir. Unzählige Bilder habe ich gemacht und eins war schöner, als das andere. Aber ich lasse an dieser Stelle die Bilder für sich sprechen.

Der berühmte Champagnepool

Des Teufelsbad 🙂

Nachdem wir wieder vom Wai-O-Tapu Thermalwonderland zurück gefahren sind haben wir uns fertig gemacht und sind in den Polynesian Spa. Ein Spa unter den Top 10 weltweit.  Wir haben und leider gefragt, wer da gevoted hat. Er war schön, aber jetzt nicht atemberaubend. Aber nun ja. Wir waren entspannt. Sind zum Backpacker und haben unseren Rucksack mal wieder gepackt. Denn am nächsten morgen mussten wir früh raus und es wurde ein langer Tag…

Rotorua

Man kann Rotorua nicht von weitem sehen, aber sicherlich riechen. 😀

Die Stadt ist umgeben und selbst im Zentrum voll von Thermalquellen. Aber diese stinken teilweise extrem nach Schwefel…oder eben faule Eier. Dennoch ist es eine schöne und vor allem sehr saubere und gepflegte Stadt. Unsere Unterkunft war direkt am i-Site bzw. der Bushaltestelle.

 

 

 

Wir haben eingechecked und direkt wieder einen Freund aus Kerikeri getroffen. Der hat sich hier nieder gelassen und arbeitet im Backpackers – so klein ist die Welt. 😀

An der Rezeption haben wir die Wai-O-Tapu Tour für den nächsten Tag gebucht. Für den ersten Tag in Rotorua stand nur ein Stadttour an. Wir sind also durch den Stadtpark und wie sollte es anders sein: es fing an zu regnen.

 

Mir kam es so vor, als würde der Regen den Gestank etwas mildern. Außerdem waren wir so fasziniert von den blubbernden Schlammlöchern und Thermalquellen, dass wir gut abgelenkt waren.

 

Wir sind dann weiter in das Maori Village und haben dann endlich am See die berühmten schwarzen Schwähne gesehen.

Wir hatten zwar schon welche in Taupo gesehen, aber nicht aus der Nähe. In dem Maori Village kann man ebenfalls eine Tour machen und sich dann noch einen traditionellen Hakka anschauen.

 

 

 

Tigers und Lemon, Lime Bitters

Wir hatten uns aber mit unserem Freund und seiner Freundin für Abends in der „Eat Streat“ verabredet. Es ist eine Art Flaniermeile mit Restaurants und Bars. Aber eben relativ überschaubar. Zusammen sind wir dann in dorthin und haben etwas getrunken. Mein Freund Bier und ich hatte einen Lemon, Lime & Bitters. Ein sehr beliebtes Getränk in Neuseeland.

Hamilton

Wir haben auf unserer Nordinseltour einen Stop in Hamilton eingelegt. Wieso, weshalb, warum, wussten wir auch nicht wirklich, aber jeder Sprach von Hamilton.

Hamilton liegt südlich von Auckland und ist neben Rotorua, Tauranga und Matamata oftmals Ausgangspunkt für zum Hobbiton.

Wir sind zwar von Taupo aus durch Rotorua gefahren, aber dann eben weiter. Wir mussten die Zeit anders planen und die $5 Tickets waren auch anders nicht verfügbar.

Hamilton selbst ist eine Stadt. Eine Stadt in der viele Businessleute unterwegs sind. Und auch auf unsere Frage am Infoschalter: was kann man in Hamilton sehen? Gab es folgende Antwort:

„Ähm ja, man kann sich den Botanischen Garten anschauen. Und da ist noch „The Base“. Eine riesige Einkaufsmall.“

Okay, also sind wir zunächst mit dem Bus zur Quantum Lodge in der Wendi arbeitet. Wendi hatte für meine Chefs aus dem Housekeeping das Management übernommen, als diese in den Urlaub gefahren sind. Als sie hörte, dass mein Freund und ich für eine Nacht nach Hamilton kommen, hat sie uns direkt einen Schlafplatz angeboten. Ich hatte nur drei- viermal mit ihr gearbeitet. Aber sie ist eine sehr nette Frau und versteht etwas von ihrem Beruf. Sie und ihr Mann haben das Jobangebot in Hamilton bekommen und haben deshalb ihr Motel in Kerikeri verkauft.

Wendi und ihr Mann hatten ihren freien Tag und so sagte sie der Dame an der Rezeption, dass wir kommen und in ihrem Gästezimmer schlafen dürfen. Wir hatten die ganze Wohnung im Prinzip für uns alleine. Für meinen Freund war es besonders seltsam, da er weder Wendi noch Tony kannte. Und selbst für mich war es etwas ganz neues.

Wir haben uns dann frisch gemacht und eine Kleinigkeit gegessen und dann wollten wir uns die riesige Shoppingmall in Hamilton mal genauer anschauen.

Also klein war sie wirklich nicht, dass muss man sagen. Und auch die Geschäfte waren echt nett. Aber wir hatten noch immer das Problem „Ballast abwerfen“ und keinen neuen dazu bekommen, also musste wir eisern bleiben.

Der Tag ging rum wie nix und ich hatte noch die Chance eines „privaten Badezimmers“ genutzt um mir die Haare zu färben und einen Beautytag einzulegen. Als dann Tony und Wendi nach Hause kamen, hatten wir uns noch mit ihnen ein wenig zusammen gesetzt und gequatscht.

Alles in allem war der Aufenthalt in Hamilton eigentlich echt schön, auch wenn wir nichts Tourimäßiges gemacht haben, war es trotzdem toll mal nichts zu tun.

Aber vor allem war es toll, wie herzlich und freundlich die Kiwis sind. Denn wir haben noch von den Besitzern ihre Unterkunft in Coromandel angeboten bekommen und sind am nächsten Morgen mit dem Porsche Cayenne zum Busbahnhof gefahren worden. Könnte schlimmer sein, würde ich sagen. 🙂

Als wir dann aber auf den Bus warteten, wurden wir von einem etwas seltsamen „Bro“ nach Gras gefragt. Just in diesem Moment ist auf der anderen Straßenseite ein Freund von uns aus Kerikeri gelaufen. Mein Freund hatte mit ihm zusammen auf dem Kiwiorchard gearbeitet. Dieser Freund ist Australier und sieht eher aus, als wäre er aus Jamaika – um die Kurve zu kriegen mit dem Gras. 😛 Er ist den ganzen Weg von Kerikeri bis Hamilton gelaufen. Jap genau, gelaufen. Und er will weiter laufen bis nach Wellington. Er hatte sich riesig gefreut uns zu sehen und war selbst etwas über den Maori erschrocken, der ihn grüßte und direkt nach Gras fragte. 😀

Aber so sind sie halt, die Bros 😀

Taupo

Von Wellington aus ging die Busfahrt nach Taupo.

Taupo ist eine Stadt direkt am gleichnamigen Lake Taupo.

Und eigentlich ist es wundeschön dort. Wir hatten nur leider etwas Pech mit dem Wetter. Es hat geregnet, es war kalt und alles war bäh. Wir wollten unwahrscheinlich gerne zu den Huka Falls, aber zu Fuß konnten wir das nicht mehr machen. Ich hatte im Internet gelesen, dass es auch einen Bus dorthin gibt, aber leider hatte ich die Zeiten nicht nachgeschaut. Denn dieser Bus fährt einmal am Tag. Wir haben ein Taxi gesehen, aber nur bei der Ankunft, danach nicht mehr. Und auch die Leute in der Unterkunft haben uns nicht weiterhelfen können.

Also sind wir nur durch die Stadt und den Regen, haben etwas gegessen und waren spazieren. Am nächsten Morgen sind wir dann extra früher aufgestanden und wollten es noch einmal versuchen, aber auch hier hatte das Wetter nicht mitgespielt und es war auch wieder kein Fahrer weit und breit zu finden.

Deshalb war unser Aufenthalt in Taupo kurz und schmerzhaft. Denn ich habe mich geärgert, dass uns die Mitarbeiter an der Rezeption nicht sagten, dass man das Eisblaue Wasser nur wenige Schritte vom Supermarkt aus sehen kann. Denn nur deshalb wollten wir zu den Huka Falls. Als wir dann mit dem Bus über die Brücke fuhren, hatten wir uns mehr als nur geärgert, aber naja so ist das halt. Taupo ist definitiv am schönsten, bei schönem Wetter. Und die Attraktionen leider auch. Aber auf Grund der Lage tendiert das Wetter leider weniger zu Sonnentage im Winter.

Wir werden es sicherlich noch einmal hier versuchen, aber dann ganz sicher im Sommer.

Taupo am Lake Taupo

Power Touri Tag in Wellington

Im Prinzip hatten wir nur einen vollen Tag und deshalb musste ein power touri Tag in Wellington her.

Cable Cars in Wellington

Wir sind früh morgens los und sind mit den Cable Cars von der Stadt aus zur Endhaltestelle gefahren. Die Cable Cars in Wellington haben nur 2 Stationen und kosten auch nur $4 pro Erwachsener und Strecke. Man fährt an Graffiti vorbei und durch bunt beleuchtete Tunnel bis man schließlich an der Spitze ankommt. Dort wartet auch schon das Cable Car Museum auf einen. Der Eintritt ist kostenlos.

Im Außenbereich hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt (bei schönem Wetter sicherlich noch mehr).

Ausblick auf die Stadt

Man kann sich das Planetarium ansehen oder durch den Botanischen Garten zurück zur Stadt laufen.

Wir hatten uns für den Botanischen Garten entschieden. Die Anlage ist wunderschön angelegt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man hier im Sommer bei schönem Wetter  gut die Zeit vertreiben kann. Gerade auch Familien.

Das einzig weniger schöne, wir mussten einmal über einen Friedhof laufen und das mag ich ja so gar nicht gerne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Beehive

Aber naja. In der Stadt angekommen haben wir eine kostenlose Tour durch das Parlament gemacht. Das Gebäude ist leider nicht sonderlich hübsch. Bilder durfte man natürlich keine machen. Aber es war mal ganz interessant zu sehen, wie die Räumlichkeiten dort aussehen. Außerdem ist die Bauweise sehr interessant. Denn diese ist besonders Erdbebenressistent.

 

 

 

 

Nach der Parlamentstour sind wir am Hafen vorbei und haben uns noch das Wellington Musuem angeschaut.

Ja das war okay, okay langweilig würde ich sagen. Aber auch dieser Eintritt war frei und von daher, hat es nicht sonderlich weh getan. Geplant war eigentlich zum Mount Victoria Logout zu gehen, aber da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, haben wir ein Museum mehr angeschaut.

 

 

 

In das Te Papa Museum wollte aber mein Freund nicht rein. Aber wir hatten auch mehr als genug aus unserem power touri Tag in Wellington raus geholt.

Wir sind dann wieder in die Unterkunft, haben unsere Rucksäcke gepackt und sind noch ein bisschen durch die Cuba Street geschlendert. Die Flaniermeile in Wellington. 🙂

Busfahrten in Neuseeland

Als ich das erste Mal hier war, hatten ich einen Campervan; dieses Mal wollten wir neben dem Auto eben auch die Busfahrten in Neuseeland ausprobieren, damit wir bzw. ich euch was erzählen kann.

Es gibt hier glaub zwei große Reisebusanbieter und zahlreiche kleinere, die dann eben auch Tagesausflüge machen etc.

Intercity

Nach und ab Kerikeri fährt leider nur der Intercity Bus. Ein ganz normaler Fernreisebus, wie wir ihn auch aus Deutschland und Europa kennen. Es gibt kostenloses Wlan im Bus und joa das wars auch schon mit Service an Board.

Wir fanden die Fahrten mit dem Intercity jetzt nicht so dolle, also es war nichts Besonderes. Man muss viel Glück mit den Fahrern haben. Auf unsrer Fahrt von Auckland nach Kerikeri war alles super und dann von Kerikeri retour ist uns beiden ultra schlecht geworden. Zum Glück hatten wir noch ein paar Salzbrezeln, die mir meine Eltern geschickt hatten und mein Fiji Wasser für besondere Anlässe.

Der besondere Anlass war dann, nicht in den Bus zu spucken 😀

Snacks bei der Busfahrt
Für uns war das auch einer der letzten Busfahrten in Neuseeland mit Intercity.
Manabus

Denn danach ging es mit Manabus weiter. Wir hatten ein wenig Aufenthalt in Auckland (7 Stunden) und dann ging es mit dem Sleeperbus nach Wellington.

 

Die Manabusse sind allesamt Doppeldecker und haben auch eine Toilette an Bord und eben auch Vierer Sitzgruppen mit Tischen. Also ein bisschen mehr Komfort, als die Intercity Busse. Und auch die Sitze sind wesentlich bequemer.

 

 

 

Sleeperbus

Also ich bin ja eh ein LKW Kind und kann immer und überall bei allen Fahrten lesen, schreiben oder eben schlafen und zum Glück ist mein Freund generell ein guter Schläfer und deshalb waren wir wirklich gut erholt in Wellington angekommen. Wir hätten noch den Schlafsack mitnehmen können, aber daran hatten wir beide nicht gedacht. Ist ja nicht so, als bräuchte man ein Sleepingbag in einem Sleeperbus 😀

Die nächsten Fahrten gingen dann von Wellington nach Taupo, Taupo nach Hamilton, Hamilton zurück nach Rotorua, Rotorua nach Matamata (Hobbiton), Matamata nach Tauranga und dann von Tauranga nach Auckland.

 

 

Snacks von Manabus

Wir hatten ursprünglich noch geplant nach Hot Water Beach zu fahren, aber Coromandel ohne Auto geht einfach nicht. Es gab noch nicht einmal eine Unterkunft, die wir zu Fuß hätten erreichen können. Dementsprechend haben wir die Busfahrten verfallen lassen, denn die $5 waren nicht erstattbar (schon frech oder 😀 )

Naja zurück zu den Busfahrten in Neuseeland: alles in allem waren wir ca. 40 Stunden und insgesamt ca. 2.200 km mit dem Bus unterwegs. Und es war vollkommen in Ordnung. Ich konnte währenddessen Bilder bearbeiten und Berichte schreiben oder auch Bilder machen und die Landschaft genießen.

Der Abschied aus Kerikeri

Uns fiel der Abschied aus Kerikeri gar nicht so einfach. Nach 8,5 Monaten in Kerikeri, unser „home away from home“, die vielen Freundschaften, die ihren Ursprung hier hatten und viele Glückliche Momente war es Zeit abzureisen.

Für die letzten beiden Nächte in Kerikeri wurden wir von meinen Chefs vom Housekeeping eingeladen, diese bei STAY zu verbringen.

Hierzu wird es einen extra Bericht geben, sobald die Seite und die Berichte aufgearbeitet sind.

Richtig seltsam war der Auszug aus der Hone Heke Lodge. Als ich das Zimmer leer sah, ohne unsere Sachen darin, wusste ich innerlich, dass wir so ein tolles Zimmer vermutlich nirgends in Neuseeland mehr bekommen würden. Wir haben zwar immer geflucht, wie hoch doch die Miete ist, aber letzten Endes hatten wir einiges an Komfort.

Aber eins war ganz klar, in der Zeit in Kerikeri hat sich bei uns einiges angesammelt und wir mussten noch einiges an Ballast abwerfen.

Ich hatte zu Beginn überwiegend „Arbeitskleidung“ mitgenommen, von der ich mich ohne weiteres Trennen konnte. Aber wir hatten uns immer mal ein paar Kleinigkeiten angeeignet, von denen wir uns nicht mehr trennen wollten. Denn sie erinnern uns an unsere Zeit in Kerikeri.

Wenn wir weiter auf die Cook Islands geflogen wären mit 23kg Freigepäck und Handgepäck, wäre das absolut kein Problem gewesen. Aber da wir noch den kleinen Umweg über Asien planten und nur 20kg Gepäck gebucht haben, war das eine kleine Herausforderung.

Außerdem sind wir noch im Neuseeländischen Winter gereist und haben deshalb sowohl warme Kleidung, als auch Sommerkleidung dabei gehabt.

Deshalb war der Abschied aus Kerikeri auch damit verbunden, dass wir uns auch von vielen Dingen getrennt haben. Kleidungstücke gingen an Freunde. Gewürze und andere Lebensmittel gingen an Freunde. Küchenutensilien, die wir damals für das Kericentral gekauft hatten, haben wir in der Lodge gelassen. Und trotzdem hatten wir noch mehr als genug Gepäck. 😀

Freitagabends waren wir dann noch im Thai Restaurant essen. Freundlicherweise hat uns mein Chef das Entree ausgegeben. Wir wollten uns auch hier noch einmal von allen verabschieden.

Der letzte Tag in Kerikeri war mehr als verrückt.

Die letzten Vorbereitungen standen an, wir waren irgendwie total durcheinander und konnten es gar nicht glauben und vor allem musste niemand von uns arbeiten. Wir haben wie am Anfang alles zu Fuß abgeklappert und erledigt. Haben per Zufall noch ein paar Freunde im Supermarkt getroffen, bei denen wir uns verabschiedet haben. Und so war der letzte Tag in Kerikeri vollgepackt mit Emotionen, Erinnerungen, Abschieden und wie immer Zeitdruck.

Am Abend hatten uns dann noch Paula & Bill zu sich eingeladen und so haben wir den Abend gemütlich ausglingen lassen.

Ich möchte mich hierfür bei allen meinen Lesern herzlichst bedanken. Es war nicht geplant, dass wir so lange an ein und demselben Ort bleiben. Die ursprüngliche Reise war überhaupt nicht so lange geplant. Und auch wenn viele Lücken in den Berichten entstanden sind, die Zeit in den Bay of Islands ist vorerst vorbei. Vielen Dank auch hier für Euer Verständnis. Die nächsten Berichte werden chronologisch unsere weitere Reise beschreiben. Die Asienplanung haben wir noch immer nicht abgeschlossen, obwohl wir mittlerweile in Penang sind. Es lohnt sich dabei zu bleiben, denn jetzt geht das Abenteuer Weltreise erst richtig los. 🙂

Vielen Dank!

Paihia & Waitangi

Der Hafen von Paihia

Ungefähr 30 Minuten Fahrtzeit von Kerikeri liegen Paihia & Waitangi, direkt am Meer.

Waitangi ist der Geburtsort Neuseelands, denn hier haben die Maoris und die Briten den sogenannten Treaty of Waitangi nach langen Verhandlungen unterzeichnet. Deshalb ist der 6. Februar auch einer der wichtigsten Feiertage in Neuseeland, der sogenannte Waitangi Day. Die Waitangi Treaty Grounds ist der besagte Ort, an dem über 500 Maori Chiefs den Vertrag am 6. Februar 1840 unterzeichneten. Die ersten 43 Maoris haben widerwillig den Vertrag unterzeichnet. Einer von ihnen war Hone Heke. Mehr zu Hone Heke findet ihr in diesem Bericht hier.  Wir waren damals schon in Kerikeri, aber hatten kein Auto um dort hinzufahren. Deshalb haben wir diesen besonderen Tag leider verpasst.

Paihia in a nutshell: der Ballermann von den Bay of Islands.
Der Strand von Paihia

Es gibt hier unzählige Restaurants und Bars, die sich an der Strandpromenade wie eine Perlenkette aufreihen. Viele Backpacker sind am Wochenende dorthin gefahren, um feiern zu gehen. Aber das kam für uns nicht in Frage, da ich gerade am Wochenende sowohl im Housekeeping, als auch im Restaurant viel zu tun hatte.

Von Paihia aus fährt die Fähre nach Russell oder man kann von hier aus eben sehr viele Ausflüge machen. Delphin Watching, Bay of Islands Segeltour und vieles mehr.

Uns war Paihia viel zu touristisch. Es gibt wesentlich schönere Ecken und Strände in den Bay of Islands.
Sonnenuntergang

Wir waren auch nicht wirklich oft dort, einmal um es wenigstens gesehen zu haben. Dann haben wir von dort aus die Fähre nach Russel genommen und einmal habe ich eine Freundin nach Paihia gefahren, damit sie ihren Bus bekommt.

Also wenn ihr nach Neuseeland reist, könnt ihr Paihia & Waitangi guten Gewissens auch auslassen, verpasst habt ihr dort nicht viel 😀 Es gibt wie gesagt schönere Ecken in den Bay of Islands, die weniger touristisch aber wesentlich authentischer und idyllischer sind.

 

 

 

Die etwas andere Parkbank

Northland Beachloop

Scenic Drive Nortland Beachloop

Im Norden Neuseelands gibt es einige wunderschöne Buchten und so gibt es einen Scenic Drive den Northland Beachloop.

Surfer in Mautauri Bay
Muschelstrandabschnitt

Wir sind etwa 40 Minuten mit dem Auto Richtung Norden gefahren, bis der Scenic Drive beginnt. Die erste Bucht ist auch zugleich bei Touristen die Beliebteste: Matauri Bay. Die Straßen sind auch demnach regelrecht funkelnagelneu. Unterwegs kann man immer einmal anhalten und in die Ferne schweifen.

Wir hatten unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter. Es war zum baden für uns zu kalt, aber die Surfer kamen voll auf ihre Kosten.

 

 

Parua Bay
Den Scenic Drive Northland Beachloop kann man locker an einem Tag abfahren.

Taiaue Bay

Man kann an den unterschiedlichsten Buchten halten und eben Rasten. Allgemein sind die Strände in Neuseeland nicht zu überfüllt. Und man wird nicht von unzähligen Souvenirhändler am Strand angequatscht, wie wir es aus Europa kennen. Aber man hat auch nicht in jedem Ort die Kulinarische Vielfalt wie wir sie kennen. Und so macht ein Tag an den Stränden auch manchmal ganz schön hungrig.

Fish’n Chips

Wir haben dann am Hafen in Whangaroa angehalten und uns dort eines der Besten Fish’n Chips gegönnt. Die Unterschiedlichen Buchten hatten die verrücktesten Namen und ehrlich gesagt hätte ich sie mir nicht merken können, wenn ich nicht die Karte dazu gehabt hätte.

Hafen von Whangaroa

Ein Tag am See

Es war ANZAC Day und sowohl mein Freund, als auch ich hatten frei…und so waren wir ein Tag am See.

Herbsttag in Neuseeland
Ein Tag am See

Wir wollten noch mal ans Meer und wären gerne hierhin gefahren und hätten das gemacht, aber wir haben den Hintern regelrecht nicht hochbekommen. Das war auch wirklich ein seltenes Phänomen, dass wir beide am gleichen Tag frei hatten.

 

 

 

Und so haben wir einfach nur den Tag genossen und gequatscht und sind dann spontan zur Sandy Road gefahren. Denn dort war dieser wunderschöne See gelegen, der in keinem Lonely Planet steht.

Es war ein traumhafter Tag am See. Die Sonne ging so langsam unter, es war ein schöner, warmer Herbsttag und so haben wir einfach nur die Natur genossen.

Dieser Bericht ist ja auch eigentlich kein Bericht, aber ich wollte euch diese wunderschönen Bilder nicht vorenthalten. 🙂 Manchmal, wenn man die Gelegenheit hat, sollte man die Einheimischen fragen. Meistens sind die schönsten Orte in keinem Reiseführer zu finden. Ich hatte mich mit meiner Kollegin von Chang Siam unterhalten, die in der Sandy Road wohnt. Per Zufall haben wir von diesem See gesprochen. Auch Freunde von uns haben einen wunderschönes Fleckchen Erde durch eine Empfehlung eines Kiwis entdeckt. Aber dorthin haben wir es auf dieser Reise leider nicht mehr geschafft, weil uns jedes Mal das Wetter in die Quere kam.

Ein Tag am See geht zu Ende
Auch den Schildis hat es gefallen 🙂

 

Im Sommer kann man hier wohl auch baden und es fahren auch Boote auf dem See. Was wir dann später auf der Karte gesehen haben, ist dieser See doch ganz schön groß.