Coromandel

Es ist zwar schon lange her, als wir in Coromandel waren, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Wir hatten nicht viel Zeit in Coromandel, eigentlich nur einen ganzen Tag und eben einen für An- und Abreise. Das Wetter war auch nicht wirklich freundlich zu uns, aber wir haben wie immer das beste draus gemacht.

Coromandel

Wir sind also wie im vorherigen Bericht beschrieben, nach einer ziemlich langen Anreise in Thames angekommen. Wir hatten uns für ein schnuckeliges, kleines Motel entschieden und es war einfach perfekt. Thames sollte aber auch nur als Ankunftsort dienen.

Für Coromandel gibt es verschiedene Routen die man fahren kann, aber es ist nicht nur für Autofahrer sehr schön zu fahren (bei gutem Wetter!), sondern eben auch und ganz besonders für Motorradfahrer.

Wir sind zunächst von Thames aus bis nach Coromandel Town gefahren. Die Straßenbeschaffenheit ist so naja, die Kurven sehr eng und man fährt direkt am Meer. Es war wirklich schön, aber wenn die Sonne scheint ist es sicherlich noch viel schöner. Man konnte die Farben des Meeres erahnen. Traumhaft.

Zum Mittagessen waren wir dann in der Mussel Kitchen und haben ganz frische und leckere Muscheln gegessen. Die waren riesig und ich habe nur ein halbes Dutzend geschafft. Wobei ich ganz ehrlich sagen muss, dass mir unsere Miesmuscheln besser schmecken.

Hot Water Beach
Eigener Hotpool 🙂

Nach dem kleinen Stopp ging es weiter auf der Peninsula bis wir in Hot Water Beach ankamen. Endlich haben wir es geschafft und sind zu einem Strand der zu den zehn schönsten und einzigartigsten Stränden gehört. Denn der Hot Water Beach heißt nicht einfach nur so, sondern es strömen heiße Quellen unter dem Strand. Deshalb kann man sich bei Ebbe seinen eigenen Jacuzzi buddeln.

Unser Tipp: Wenn ihr plant zum Hot Water Beach zu gehen, kommt am Besten vor der Ebbe an. Das Parken kostet dort $4 pro Stunde, aber es ist super ärgerlich, wenn man ankommt und alle Hotspots schon vergeben sind. Denn die Kunst ist es, einen Platz zu finden der nicht zu heiß ist, aber eben doch noch warm. Und diese Stelle findet man am Besten mit den Füßen.

Aber Achtung, man kann sich auch schnell verbrennen, denn das Wasser ist super hot. 😀

Nachdem man sich dann aufgewärmt hatte, sind die meisten ins eiskalte Meer gesprungen. Ich natürlich nicht. Wir hatten auch hier leider wieder ultra Pech mit dem Wetter, aber man wird ja eh nass. 😀

Cathedral Cove

Zur Cathedral Cove kann man auch noch gehen, aber da es schon dunkel wurde, wollten wir es am nächsten Tag machen. Was wir auch taten, aber da war auch schon wieder die Flut und man konnte nur beschränkt hin.

Also alleine wenn man diese zwei Sachen in Coromandel machen möchte braucht man mindestens zwei Tage.

Unser letzter Tag in Neuseeland war also angebrochen. Wir sind zurück in Richtung Auckland gefahren, also eigentlich nach Manukau. Nachdem einer unserer geliebten Tassen von Air Asia oder eben Flughafen Bangkok oder Phuket zerbrochen wurden, wollten wir noch einmal in die Mall um nachzusehen, ob wir diese Tasse noch einmal bekommen. Fehlanzeige. Dann haben wir nur noch Essen für die Cook Islands eingekauft und haben den Mietwagen abgegeben. Das Hotel am Flughafen war so naja. Das Zimmer war riesig, aber es war am ADW und vor allem ein klein wenig dreckig. Aber es war ja nur für eine Nacht. Die letzte Nacht in Neuseeland.

Wir konnten und können es heute noch immer nicht fassen, wie schnell die Zeit in Neuseeland um war. Aber es ist ja immer so, die schönsten Momente vergehen wie im Flug, während der Rest einem vorkommt wie eine Ewigkeit.

Auf jeden Fall werden wir noch einmal nach Neuseeland reisen und uns die Südinsel anschauen und eben die Orte, die wir nicht gesehen haben. Aber auch für unsere neugewonnen Freunde zu besuchen.

In Neuseeland sind wir am Sonntag ausgereist. An meinem Geburtstag. Es war sehr komisch. Aber wir hatten das nächste Abenteuer ja schon wieder vor uns. Außerdem habe ich einen Riesen Wunsch von meiner Bucketlist gestrichen:

wir sind über die Datumsgrenze geflogen und dadurch konnte ich meinen Geburtstag ganz offiziell zwei Mal feiern und wurde nur ein Jahr älter 😀

Mit der Ankunft in der Südsee haben aber auch schon die Probleme angefangen. Denn es gab kein Internet. Und das an meinem Geburtstag. Ich kann die Leute verstehen, die sich Gedanken gemacht haben, aber wir konnten es einfach nicht ändern. Leider. Aber hierzu geht es dann weiter im nächsten Bericht. Und das war auch der Grund, warum ich so lange nichts mehr schreiben konnte. Aber das wird jetzt wieder aufgearbeitet.

Es lohnt sich also dran zu bleiben 🙂

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