Malakka

Nach einer sehr ereignisreichen Busfahrt sind wir dann nach 12,5 Stunden in Malakka angekommen.

Ziemlich spät haben wir eingecheckt und eigentlich wollten wir ursprünglich nur eine Nacht hier bleiben, haben uns dann aber doch für zwei Nächte entschieden – falls etwas schief geht. Und nein, wir haben das ganze Entertainment Paket von Transnasional nicht dazu gebucht und vorher gewusst. 😀

Leider hatten wir bei unseren zahlreichen online Buchungen (weil meistens super kurzfristig und so) oft überlesen oder gar nicht gesehen, dass es viele Zimmer ohne Fenster gibt. Natürlich, wie soll es anders sein bei so viel Glück an einem Tag: Das Zimmer war ohne Fenster. Na ganz toll. Und sauber ist anders.

Als dann mein Freund die Decke zurück geschlagen hat und wir Fußabdrücke auf dem Laken gesehen haben, ist mir dezent der Kragen geplatzt.

Wir sind wieder zur Rezeption, dann habe ich mal eben erwähnt dass ich im Housekeeping und im Reisebüro gearbeitet habe und das inakzeptabel ist und siehe da: ein Upgrade auf ein großes, naja sauberes Zimmer mit Fenster. Und auf einmal ist uns das Personal regelrecht in den Hintern gekrochen. Wir bekamen extra Wasser, alles wurde extra sauber gemacht und tausend Mal nachgefragt, ob alles okay ist.

Zu kaputt um noch auf Futtersuche zu gehen, sind wir genervt, durchgefroren, hundemüde, ausgehungert, aber immerhin geduscht ins Bett.

Der nächste und letzte Tag in Malakka kann ja nur besser werden.

Wir haben uns bei McDonalds ein Frühstück genehmigt, denn wir wussten ja nicht wo wir hin gehen können und hatten auch immer noch keine großartige Lust richtig Ausschau zu halten.

 

Vom Taxifahrer wussten wir das “Malakka a World Heritage City” ist. Very clean. Aber das stimmte. Für Malaysia war es sehr sauber. Und so sind wir einfach nur durch die Stadt geschlendert, haben uns die bunten Tuk Tuk ähnlichen Fahrzeuge angeschaut und sind eben auf Busticketsuche. Wer hätte denn schon einen Ticketverkaufschalter in einem Foodcourt in einem Krankenhaus erwartet? Alleine schon Foodcourt in einem Krankenhaus. Wir haben uns gekringelt vor lachen. Aber immerhin stand unserer Busfahrt nach Singapore nichts mehr im Weg. Wir konnten zur Bushaltestelle laufen, haben die Tickets ohne Gebühren und ohne Internet buchen können.

Am Abend sind wir noch einmal durch die Straßen und haben uns die Altstadt noch einmal angeschaut. Auf eine Bootsfahrt haben wir verzichtet, wir sind lieber gelaufen. Die Bewegung hatte uns nach dem vielen sitzen echt gut getan.

 

Außerdem wollten wir auch relativ früh ins Hotel zurück, denn am nächsten Tag ging es nach Singapore und somit zum absoluten Highlight während unseres Asientrips: das Formel 1 Rennen.

Aber dazu demnächst mehr auf meinem Blog.

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