Seminyak

Ein letztes Mal gab es Bananapancakes in Pandawa Beach bevor es nach Seminyak ging.

Die Portionen schienen auch von Tag zu Tag größer zu werden, was uns einerseits gefreut, aber andererseits auch geärgert hat.

Die Straßen in Bali sind wirklich einzigartig. Bescheiden. Es gibt nur wenige Länder in denen ich nicht Autofahren würde, aber es scheint, dass die Liste auf dieser Reise länger werden würde. In Malaysia waren schon viele Roller unterwegs die links und rechts überholen – aber hier. Hier gibt es gar keine Verkehrsregeln mehr. Aus zwei Spuren machen sie einfach mal fünf Spuren. Und einfach mal warten ist auch nicht, es wird kreuz und quer gefahren, damit man ja selbst das erste Auto ist. Furchtbar egoistisch.

Nun ja, wir sind dann durch einige Staus gefahren und irgendwann in Seminyak angekommen. Da die Preise für die Unterkünfte in Bali nicht so teuer sind, haben wir uns dieses Mal für ein Hotel entschieden. Es war klein und schnuckelig und eigentlich sehr hübsch gemacht.

Wir sind dann in Richtung Strand und haben einen Spaziergang dort gemacht. Einfach nur die Seele baumeln lassen. Vitamin Sea genießen und so viel davon aufsaugen wie es geht.

Der Strand in Seminyak ist schon recht dunkel. Weiter südlich in Kuta ist er eher hell.

Irgendwann bekamen wir hunger und sind in Richtung Städtchen gegangen. Und die Preise dort waren für Indonesische Verhältnisse echt Außerirdisch. Also wurden es nur Instantnudeln – denn die hatten wir schon lange nicht mehr gegessen und uns hatte einfach nichts wirklich zugesagt. Landestypisch essen war hier eine Fehlanzeige.

Unterwegs haben wir dann aber noch ein ganz tolles Eis gegessen. Es wurde ganz frisch angerichtet und gerollt. Mit dem frischen Obst war das verdammt lecker.

Am Abend sind wir dann noch einmal zum Strand um den berüchtigten Sonnenuntergang zu sehen. Leider war es etwas bewölkt, aber die Stimmung war trotzdem unbeschreiblich schön.

Wir wollten ursprünglich noch nach Uluwatu und Tanah Lot. Aber uns haben bisher die vielen Touris echt überrumpelt und die ganzen Attraktionen sind teilweise gesperrt und teilweise schlecht bewertet. Also haben wir diese typischen Touriausflüge, Touriausflüge sein lassen und einen entspannten Abend gehabt. Soweit das ging. Denn der Vulkan auf Bali hatte uns in den deutschen und neuseeländischen Nachrichten doch etwas mehr zu denken gegeben. Noch immer hat man nichts davon auf Bali gehört oder gesehen und wenn man Einheimische daraufhin angesprochen hat, wurde es nur lächelnd abgewunken. Das kam uns nach dem zweiten Mal etwas seltsam vor.

Deshalb haben wir nur noch die Unterkunft für Ubud gebucht und danach sollte unsere Balireise auch schon zu Ende sein. Wesentlich früher als ursprünglich geplant, aber naja. Den Norden wollten wir nicht mehr machen und die Vulkantour konnten wir nicht mehr machen.

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