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Singapore

Ich war bereits bei meiner ersten Weltreise für ein paar Tage in Singapore und es hatte mir damals schon sehr gut gefallen.

Marina Bay Sands
Der eigentliche Grund warum wir auch die Reise verlängert haben war die Asienplanung und eben ganz explizit wegen dem Formel 1 Rennen in Singapore.

Wir haben es zwar nie wirklich geschafft eine ordentliche Bucketlist aufzuschreiben, aber so manches haben wir auf dieser Weltreise abgehakt. Vielleicht schaffen wir es aber auch irgendwann sie mal ordentlich zu führen.

Das Frühstück in der Unterkunft war inklusive – na immerhin. Aber wirklich besonders war das nicht. Erdnussbutter und Marmelade oder Haselnussaufstrich 😀

Relativ gut gestärkt sind wir dann Richtung Marina Bay Sands. Denn ich wollte die Gardens by the Bay mir anschauen. Das Wetter war so la la. Aber wir haben wie immer das Beste draus gemacht.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Singapore sind auch super. Sauber, pünktlich und schnell. Aber wir mussten immer umsteigen und das ist ganz schön nervig gewesen. Für 3 Stationen.

Die Gardens by the Bay sind…sehr künstlich. 😀 Ja gut, mein weiß es ja, aber man stellt es sich dann doch noch ein bisschen anders vor. Außerdem hatte es mich echt geärgert, dass man für das „Flower Dome“ und „Cloud Forest“ einen ziemlich hohen Eintritt zahlen musste. Ganz geschweige von dem Skyway.Da wir aber ohnehin etwas spät unterwegs waren und noch etwas essen wollten, bevor wir uns das Qualifiying ansehen wollten, haben wir auch diese typische Touriattraktion ausgelassen.

Also wir reden hier in der Tat von Beträgen, die unser ganzes Tagesbudget für Essen & Unterkunft gewesen wären. Und wir hatten ohnehin auch für das Hotelzimmer fast mehr als das doppelte unseres eigentlichen Budgets bezahlt. Es war auch klar, wegen dem Event, aber deshalb haben wir auch darauf dann verzichtet.

Marina Bay

Gesagt getan, wir haben etwas gegessen und sind dann eben wieder in Richtung Rennstrecke. Haben uns die Marina Bay genauer angeschaut, sind herum gelaufen und dann fing nach dem Carrera Cup schon das Qualifying an. Wir hatten auch super Plätze. Direkt am Bay Grandstand. In der Kurve von Emirates, genau dort, wo die Autos langsamer fahren mussten und unter der Tribüne durchgefahren sind.

Der Bay Grandstand
Aber oh man, was uns die Holländer auf die Nerven gegangen sind mit ihren Jubelschreien für den Verstappen. Umso mehr und lauter haben wir dann für unseren Vettel gejubelt. Zumal er ja dann auch das Qualifying gewonnen hat. Ach war das schön.

Nach dem Rennen haben wir uns noch den Bay Grandstand und seine Ständchen und Attraktionen angeschaut.

Der Merlion ein weiteres Wahrzeichen von Singapore

Singapore kann man wirklich super zu Fuß erkunden. Wir haben einiges an Kilometer zurück gelegt. Aber auch Abends durch die Straßen kann man ohne Bedenken gehen. Es war für mich als blonde Frau auch zum ersten Mal wieder angenehm durch die Straßen zu laufen. Denn in Malaysia wurde ich ständig angeschaut und regelrecht angegafft. Es hat mich zwar niemand angefasst, aber dem hätte ich dann auch schon was erzählt.

 

Dieses stachlige Gebäude erinnert an eine Durian – die Stinkfrucht

Zurück zum zweiten Tag in Singapore. Er ging super schnell zu Ende. Wir sind zurück ins Hostel und wollten uns ordentlich ausruhen, damit wir am nächsten Tag auch super fit sind. Und ehrlich gesagt, waren wir auch von unserer Sightseeing Tour echt geschafft.

Zum Glück funktionierte das Internet nicht so gut, denn somit war die Ablenkung auch nicht so groß 😀

 

Batu Caves

An unserem dritten Tag in KL sollte es zu den berühmten Batu Caves gehen. Ich hatte im Internet gelesen, dass man die Knie bedeckt haben muss und hatte deshalb in unserer Unterkunft noch einmal nach gefragt. Mein Freund und ich hatten gleich lange Shorts an – gerade so über den Knien. Ich hatte nach einer erwas längeren Hose vorher schon geschaut, aber keine gefunden die mir gefallen hätte.

 

 

Also gut, wir fuhren mit der Bahn zu KL Sentral (RM 1.30 für eine Station) und von dort aus zu den Batu Caves (RM 2.60 für gefühlte drölfzig Stationen). Die Preispolitik der Öffentlichen Verkehrsmittel verstehen wir nicht ganz, aber das ist jetzt auch nebensächlich.

An der Endhaltestelle angekommen sah die Welt schon ganz anders aus…naja zumindest die Haltestelle sah weniger gepflegt aus, als die anderen in KL.

Wenn man dann heraus kommt (mit dem Menschenschwarm) steht ein Souvenirstand nach dem anderen und ein Fressständchen nach dem anderen. Dass es Touristisch sein wird, war mir klar, aber das war schon abartig. Dann gingen wir am Tempel vorbei und uns kamen schon die ersten Äffchen entgegen.

Der Geruch war nicht sonderlich angenehm, es hat nach Dreck und Müll und faulem Essen gestunken.

Wir sind an einem Vogelgehäge vorbei, der Eintritt gekostet hätte. Die Haltung war zum kotzen. Stinkig, ungepflegt und für die Anzahl viel zu klein, zumindest was man von außen sehen konnte. Vor dem Treppenaufstieg waren Hunderte Tauben. Der Platz war eine reine Baustelle und sehr dreckig. Aber es gab weitere Baustellen und Souvenirshops um die Ecke. Und noch ein paar Eingänge, an denen man Eintritt für irgendwas zahlen konnte.

Wir kamen am Treppenaufgang an und man wurde als Frau gemustert, ob man die richtige Kleidung trägt und die Männer hätten Backsteine nach oben schleppen sollen. Vor uns eine Frau, die ein Bauchfreies Top anhatte, etliche Frauen mit Trägertops, aber meine Hose war zu kurz.

Aber HEY! Man kann sich für RM 5 ein dreckiges und vollgeschwitztes Tuch ausleihen. Mir kamen die ersten Zweifel, immerhin wollten wir in die Höhle und eben die Treppen hinauf.

Nachdem ich dann freundlich fragte was der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen KNIEN sei (vielleicht die Behaarung? Es sollte ein Spaß sein) und die kleine Inderin so derartig frech und ausfallend wurde, haben wir uns auf dem Absatz umgedreht und sind wieder gegangen.

Wenn ich super Shorts angehabt hätte, okay. Es sind in der Tat welche davor gestanden, die einen 2. Lippenstift gebraucht hätten. Aber die Tatsache, dass sowohl mein Freund als auch ich die gleichen Hosenlänge anhatten, Frauen Bauchfrei hochgelaufen sind, das hat uns echt geärgert.

Auf dem Rückweg zur Bahn haben wir dann ein paar Äffchen beim Sex erwischt (eigentlich wollte ich ein normales Bild machen, aber nein da hat er sich einfach Mal eben bedient – vor meiner Kamera!). Und als uns dann noch ein total heruntergekommener und ungesunder, kranker Hund über den Weg gelaufen kam, wollten wir nichts mehr als weg von diesem Ort.

Wir haben die Batu Caves, die Batu Caves bleiben lassen. Wir waren dort, hatten mehr als schlechte Erfahrungen gemacht und wissen eines ganz sicher, an diesen hässlichen Ort wollen wir nie mehr zurück.

Kuala Lumpur die Erste

an Flaggen mangelt es in Malaysia nicht…

Wir kamen in Kuala Lumpur ohne Probleme an. Die Einreise war sehr…gewöhnungsbedürftig. Wir haben uns nach Möglichkeiten umgesehen, wie wir zu unsrer Unterkunft kommen. Wir konnten entweder mit dem Bus oder dem Express Zug fahren. Wir haben uns für die günstigere Variante dem Bus entschieden. Für 4,50€ (2Personen!) sind mein Freund und ich fast über eine Stunde vom Flughafen in die Stadt gefahren.

Aber dann kam in Kuala Lumpur  die Erste Abzocke.

Die Dame an der Info sagte, dass wir mit einem Taxi fahren müssten. Blöderweise haben wir nicht geschaut, wie weit es zu unserer Unterkunft war. Nie wieder kann uns das passieren.

Wir sind also zum Taxistand und drei Inder wartetenden schon auf uns. „20 Ringgit is very good price“.

Bei mir haben die Alarmglocken geschlagen, aber wir waren müde und wollten einfach nur noch die Sachen ablegen. 4€ sind das in etwa, also für uns nicht viel. Für uns!

Der Taxifahrer war happy, ist eins, zwei Mal im Kreis gefahren und dann kamen wir an der Unterkunft an. Direkt an einer Bahnstation.

Da hätte ich brechen können. Sowas liebe ich. Wenn Menschen, die tagtäglich nur mit ankommenden Touris zu tun haben, nicht in der Lage sind zu sagen, wie sie am Besten irgendwo hinkommen. Stattdessen einfach aufs Taxi verweisen.

Aber wie gesagt, wir waren stückweit auch selbst dran Schuld, denn wir hatten uns nicht vorher informiert. Und es hätte schlimmer kommen können.

Die Unterkunft war okay, sauber und unser Zimmer ohne Tageslicht. Das war ganz schön gewöhnungsbedürftig.
Central Market

Am ersten Tag sind wir nur durch die nähere Umgebung. Eigentlich nur Chinatown und Central Market.

Tee Tarik, Naan und Chicken Tandoori

Dort haben wir zwar nichts geshopped, aber dafür gut gegessen. Ich bin für die Asienreise auf Vegetarisch umgestiegen. Einfach weil ich zu viel Angst vor Krankheiten hatte. Außer es hat sehr gut und hygienisch ausgesehen.

Nachdem wir gut gestärkt waren sind wir noch ein bisschen herum geschlendert und sind dann irgendwann wieder an dem Busbahnhof angekommen. Was auch gut war, denn dort gab es ein AirAsia Schalter. Wir konnten zwar gerade noch rechtzeitig (aber auf gar keinen Fall ohne Probleme) unsere Flüge mit dem Asean Pass buchen, aber kein Gepäck dazu. Also wollten wir das klären. Aber wie hätte es auch anders sein sollen, es ging nicht. Wir mussten erst selbst online eine Gebühr bezahlen, bevor wir Gepäck dazu buchen konnten, um dann noch mal online was zu bezahlen ? alles auf einmal wäre zu einfach gewesen. Naja.

Wir sind Abends regelrecht ins Bett gefallen und hatten am nächsten Tag einen hardcore Touri Tag geplant.

Abflug ins nächste Abenteuer

Wir hatten nun fast alle Orte auf der Nordinsel gesehen, die wir sehen wollten und darum hieß es in Auckland wieder für uns Abflug ins nächste Abenteuer.

Asien wir kommen zurück.

Die Busfahrt von Tauranga nach Auckland bzw.  Manukau verlief ohne Probleme. Wir mussten nur noch an einer Shoppingmall umsteigen. Was für uns ja auch kein großes Problem ist. Wir sind ja schon kleine bzw. große Shopaholics ?

Da wir eh jede Menge Zeit hatten sind wir also noch einmal durch die Shoppingmall und dann sind wir irgendwann zum Flughafen.

Am Flughafen ging dann der Stress erst richtig los.

Wir hatten zwar sehr viel Balast abgeworfen. Dinge die wir aufgebraucht haben, Kleidung die wir nicht mehr tragen können usw.

Es kam aber auch noch viel neues dazu. Und es ist doch ein Unterschied ob man 23kg Freigepäck plus Handgepäck hat oder ob man nur noch 20kg hat. Zudem wird bei Air Asia kein Unterschied zwischen der kleinen Handtasche oder Laptoptasche und dem Handgepäck gemacht. Maximal 7kg. Das hatten wir vorher auch nicht.

Abflug ins nächste Abenteuer, das hieß für uns erstmal ausmisten. Wieder einmal.

Am Ende hatte alles geklappt und gerade rechtzeitig, dass wir uns noch relativ am Amfang in die Schlange stellen konnte. Denn der Onlinecheckin war ja eine Fehlanzeige bei uns ?

Die Welt ist ein Dorf. Und Neuseeland ein Dörfchen.

Mittendrin standen Freunde von uns aus Kerikeri, die wie wir, nach Kuala Lumpur wollten. Bei ihnen ging es dann aber weiter nach Vietnam. Es ist immer wieder schön, jemanden zu treffen.

Leider haben wir nicht in der Nähe gesessen, aber wir haben uns dann noch mal in Australien gesehen. Denn dort mussten wir alle aus dem Flieger, durch die Kontrolle und wieder rein in den Flieger ?

Wieder im Flieger drin, saß eine kleine, ältere Asiatin neben mir. Ich fragte sie etwas auf englisch und da gab sie mir doch tatsächlich die Antwort auf deutsch. Da saß eine Berlinerin neben mir. ?

Glücklicherweise. Denn die Gute konnte kein englisch und unser Flug hatte verspätung, ergo war ihr Weiterflug nach Vietnam gefährdet. Vor uns saßen Australier und die Frau kam augenscheinlich auch aus Vietnam, also haben wir beide kurzum die Übersetzungen übernommen.

Ich hoffe, dass sie ihren Flug noch bekommen hat, denn schnell genug im Transitbereich war sie mit uns.

Kuala Lumpur war unser Zielflughafen und somit der Abflug ins nächste Abenteuer gut überstanden.