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Pattaya

Nach einer kurzen Nacht ging es morgens um 6 Uhr Richtung Flughafen und somit Richtung Pattaya.

Sorry für die schlechte Qualität, aber es war zu früh, kein Kaffee und zu viel Gepäck 😀

Wieder einmal die Transferfrage. Taxis sind teuer, sagte man uns in der Unterkunft. Am besten morgens auf die Straße und ein Tuk Tuk oder diese roten Transportmittel nehmen. (Ich habe keine Ahnung wie man diese Transportmittel nennt, in anderen Orten werden sie auch als Tuk Tuk verkauft).

Wir sind also morgens um 6 Uhr zur Straße gelaufen und noch nicht richtig an der Ecke angekommen, da fuhr auch eben genau so ein Geschoss entlang. Perfekt. Also sind wir wieder für 150 THB zum Flughafen gefahren.

Der Flughafen in Chiang Mai ist wirklich süß. Aber immerhin gibt es viele Internationale Restaurantketten, als auch lokale Geschäfte. Wir haben unsere Rucksäcke aufgegeben und sind dann zu Subway etwas frühstücken.

Die Sicherheitskontrolle war ratzfatz durch, wir sind ganz schnell geboarded worden und alles ging super easy. Aber es war ja auch nur ein Inlandsflug.

Nach knapp eineinhalb Stunden sind wir dann in Pattaya gelandet. Und was soll ich sagen, der Flughafen war noch kleiner.

Der Flughafen Pattaya (Utapao) liegt nicht gerade in der Nähe der berühmten Promenade und wir hatten schon mit dem schlimmsten für die Transferpreise gerechnet. Aber immerhin sind wir relativ günstig (für 500THB) und vor allem gut nach Pattaya gefahren. Vielleicht hatten wir aber auch wieder ein bisschen Glück, weil wir mit einem Domestic Flight kamen.

Denn was wir hier festgestellt haben, dass man als Thai vielleicht ein Drittel wenn nicht noch weniger zahlt, als ein Tourist.

Fair finde ich das nicht. Wir haben schließlich in Deutschland auch für alle die selben Preise oder? Das einzige was vielleicht auch so ist, dass eins, zwei extra Runden mit dem Taxi gedreht werden, wenn man sich nicht auskennt. Aber naja.

Wir sind in Pattaya angekommen und ich hatte wieder eine Bedingung gestellt. Aufs Budget war gepfiffen, ich wollte ein sauberes Hotel. Aber es hielt sich noch in Grenzen. Das Hotel war wirklich sauber und auch recht modern. Das Internet funktionierte ohne Probleme – jedoch auf Geräte beschränkt und wir hatten Frühstück dabei. Denn eins ist sicher. Die Thais frühstücken nicht so wie wir und ich mag kein Curry zum Frühstück. Und weil wir kein Ei essen fällt das typische Omelett mit Reis auch aus.

Für eine Nacht hatten wir Pattaya gebucht und die sollte auch reichen. Definitiv. Ich hatte im Reisebüro schon vieles von Pattaya gehört und auch schon öfters gebucht.

Aber trifft das Vorurteil Sextourismus  in Pattaya wirklich zu?

Oh ja! Mein Freund war glaub noch geschockter als ich. Die Bars und Restaurants reihten sich an der Promenade wie eine Perlenkette. Die Männer (jeden Alters!) mit ihren neuen Errungenschaften liefen Händchen haltend und mit voller Stolz durch die Straßen. Und was mich so wunderte, selbst junge Männer, also ab 20 Jahren waren dabei. Aber gut. Hier und da sah man auch ein paar Ladyboys und es war einfach nur witzig.

Wirklich was gutes zu Essen haben wir in Pattaya nicht gefunden. Entweder sah es nicht einladend aus oder aber es war sau teuer. Also sind wir wieder einmal zu Subway. Dieser eine Mann (Rentenalter!). Pfui. Da hatte er seine neue Freundin auf einen Kaffee zu Subway eingeladen und erklärte ihr dann ganz stolz von seinem little Monkey. Bäh. Zum Glück waren wir da schon fertig mit dem Essen und ready to go.

Wir wollten für die Walkingstreet am Abend fit sein und deshalb ein powernap einlegen. Aber was war – ich konnte nicht schlafen. Dementsprechend kurz ist dann auch unser Besuch auf der berühmten Promenade ausgefallen.

Generell finde ich, dass Pattaya sehr heruntergekommen aussieht. Und die berühmte Walkingstreet…die hat gestunken. Wie es halt in so einer Sex-Kneipenstraße riecht, wenn tagsüber die Sonne mit 40 Grad drauf scheint. Ich erspare euch mehr Details.

Schön ist anders. Überall war Happy Hour, hier und da standen die verrücktesten Gestalten und wollten einen in die Bars und Restaurants holen. Aber auch Streetfood ein paar Künstler und Marktständchen mit Souvenirs durften auch nicht fehlen. Essen konnten wir dort nun wirklich nichts. Also gingen wir weiter.

Aber so groß war diese Walking Street in Pattaya gar nicht und so waren wir schneller wieder durch als uns lieb war. Worüber ich aber auch gar nicht böse war.

Eines muss man aber sagen, der Strand war wirklich ganz toll. Würde ich deshalb dorthin zurück? Eher nicht.

Pattaya ist ein must-see. Man muss es mal miterlebt haben, aber dann ist auch gut. Genauso wie auch unsere Reeperbahn. Ich habe sie gesehen, aber dass ständig dorthin zurück müsste? Nein nicht wirklich.

Am nächsten Tag ging es für uns in Richtung Bangkok zur Schwester meines ehemaligen Arbeitskollegen aus dem Thairestaurant in Neuseeland. Mehr dazu im nächsten Bericht…