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Die Einreise nach Singapore

Die Einreise nach Singapore war echt anstrengend.

Wir wollten ursprünglich um 9Uhr morgens mit dem Bus fahren. Der war aber leider ausgebucht. Deshalb mussten wir echt früh raus und hatten auch nichts wirklich gefrühstückt außer zwei Donuts, die wir am Tag zuvor gekauft hatten.

Der Bus fuhr pünktlich ab und die Sitze waren groß, bequem und hatten eine Massagefunktion. Perfekt. Also sind wir gefahren. Und gefahren. Ich hatte keine Bilder zu bearbeiten, denn der Aufenthalt in Malakka war recht unspektakulär und vor allem ungewollt kurz. Also haben wir nur gechilled. Es hat auch geschüttet wie aus Kübel und wirklich schön anzusehen war die Landschaft auch nicht.

Dann kam die Ausreise aus Malaysia.

Der Busfahrer erklärte uns auf Nachfrage, dass wir alle Sachen nehmen mussten und dass wir nicht mit diesem Bus weiter fahren würden. Wenn wir durch die Kontrolle gehen würden, würde auch schon ein anderer Bus auf uns warten.

Die Beamten haben uns den Ausreisestempel in den Pass gedrückt, wir sind herum geirrt und haben dann unseren neuen Bus gefunden. Mist, keine Massagefunktion mehr.

Naja. Manche kamen mit einem Zettel in der Hand und andere eben nicht. Vor uns eine sichtlich nervöse Gruppe Asiaten – vermutlich Chinesen.

Ich bin als wieder zu dem neuen Busfahrer und habe nachgefragt, ob wir irgendwas ausfüllen müssen. JA natürlich. Pff. Und natürlich ist er just dann auch direkt losgefahren.

Gerade fertig geworden, haben wir auch schon wieder angehalten. Wir mussten wieder alle Sachen nehmen und aussteigen.

Dieses Mal : die Einreise nach Singapore.

Also mit Sack und Pack standen wir da, haben unsere Einreisekarte abgegeben, einen Einreisestempel bekommen und dann mussten wir unser Gepäck scannen lassen.

Mein Freund hat immer ein Feuerzeug dabei. Fatal für die Einreise nach Singapore. Denn JEDE EINZELNE Zigarette wird versteuert. Also musste er alles ausräumen, weil sie vermutlich nach den Zigaretten suchten.

Mein Vater hatte mir mal ein Allzweckwerkzeug geschenkt und das ist auch auf jeder Reise dabei, es hat mir damals beim Kofferaufbruch in Las Vegas geholfen und auch auf der Weltreise war es immer mal wieder nützlich.

ABER: für die Einreise nach Singapore fatal. Wieso braucht man sowas? Wieso reist man damit herum? Weil darum. Immerhin haben die Beamten ein gutes Englisch gesprochen. Witzig war jedoch, als wir sagten, dass wir von Neuseeland aus gereist sind kam als erstes die Frage, ob wir schon in Thailand waren. Nein, noch nicht, aber steht noch auf dem Plan 😀

Es ging bei uns Relativ flott. Also haben wir uns dann wieder in den Bus gesetzt. Und haben gewartet. Und gewartet. Die Busse haben neben uns geparkt und sind mit alle Mann weiter gefahren und wir standen noch immer da. Wo waren die Chinesen – dachten wir uns.

Jap unsere asiatischen Mitfahrer kamen relativ spät und sichtlich genervt zurück. Haben viel diskutiert und waren danach irgendwie verstummt.

Ich hatte glücklicherweise vorher geschaut, wo wir ankommen und wo wir lang gehen mussten, um ins Hostel zu kommen. Denn Geld gewechselt hatten wir noch nicht und hier sollte es definitiv noch ein ANZ ATM geben.

Fix und fertig kamen wir im Hostel an. Es war nicht wegen der Hitze, sondern wegen dem Schwülen. Wir sind dann auf Futter- und vor allem ATM Suche. Natürlich gab es keinen mehr. Aber immerhin hatten wir sehr viele schöne Malls dadurch entdeckt. Und unsere Formel 1 Tickets abgeholt.

Die Tickets für das Wochenende – darauf erst einen Kaffee 😀

Am Abend sind wir dann noch zum freien Training und es war einfach nur toll. Vor allem mit dem grandiosen Blick auf die Marina Bay.

Unser Ausblick <3

Mehr dazu gibt es im nächsten Bericht.

Busfahren in Malaysia

Nach unserem Städtetrip in Kuala Lumpur hieß es für uns mal wieder Busfahren, aber dieses Mal durch Malaysia.

Von Kuala Lumpur nach Penang sind wir mit der Busgesellschaft „Nice“ gefahren. Und die waren auch wirklich nice 😀
Busfahren in Malaysia ist wirklich gut und günstig. Und diese Natur…

Es gab sogar Bordentertainment, Wasser und Kekse. Also sogar mehr als bei Air Asia. Die Fahrt hat uns RM 57 pro Person also ca. 11€ gekostet. Insgesamt für 4Stunden Fahrt. Wobei wir die meiste Zeit eh geschlafen haben.

Dann haben wir von Penang nach Malacca Transnasional gebucht. Die einzige Gesellschaft ab Penang Island.

Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön… NICHT

Es fing damit an, dass wir um 8.30 Uhr morgens abfahren. Um 8.00Uhr sollte man sich am Counter melden. Passdaten etc. müssen bei der Buchung angegeben werden! 8.00 Uhr kein Mensch da. 08.05 Uhr ein Mensch da- kein Schlüssel. 08.10 Uhr zwei Menschen da, aber Schlüssel IM Büro 🙈 Spätestens 15 Minuten vor der Abfahrt sollte man alles geklärt haben. Okay. Der Gute guckt aufs Ticket, sagt ist alles gut, wir sollen unten warten. 08.25 Uhr kein Bus da. Büro noch immer zu. 08.30 Uhr Bus kommt. Der Fahrer will noch immer nichts sehen und wir sind insgesamt 3 Leute in einem riesigen Reisebus. Wir sind dann um 08.37 Uhr los gefahren. Naja also das geht ja noch.

Dann mussten wir tanken. Bei laufendem Motor. So machen das alle hier. Vielleicht 30 Minuten weiter haben wir dann wieder angehalten.

Es wurde nichts gesagt. Wir haben 30 Minuten nichts ahnend da gesessen. Eine Stunde und dann hat die andere Passagierin mal nachgefragt, was denn los sei. Der Mechaniker ist auf dem Weg. Der Busfahrer spricht kaum englisch und sein Copilot auch nicht. Na ganz toll. Das Gute war, ich habe alle Blogberichte aufarbeiten können und einen Teil der Bilder bearbeitet. Das Schlechte, ohne Internet kann ich nichts hochladen. Und noch schlechter: mein Freund wurde hungrig. Eineinhalb Stunden nichts. Dann kam der Mechaniker. Nach zwei Stunden wurde die andere Passagierin in einen anderen Bus gebracht. Supernicebus. Zweieinhalb Stunden nichts. Dann habe ich mal mit Händen und Füßen gefragt, wann wir denn los fahren oder ob ein anderer Bus uns abholt. Da hat der Busfahrer mal herzlich gelacht.

Drei Stunden. Ein anderer Bus kam für nach Kuala Lumpur. Wieder Transnasional und die Freude hielt sich in Grenzen. Wir müssen also in Kuala Lumpur umsteigen.

Während der ganzen Zeit lief der Motor. Aber mit dem Motor ist was nicht in Ordnung. Da fehlen einem manchmal echt die Worte. Wir waren aus einem Gefrierschrank in den nächsten gestiegen. Immerhin machte der neue Busfahrer halt an einer Raststätte an der wir uns etwas zu essen holen konnten. Es wurden dann die heißgeliebten Pitu Bamboo. Richtig satt machen die nicht, aber auf alles andere hatten wir keine Lust. Eigentlich hätten wir nur noch eine Stunde Busfahrt vor uns gehabt. Jetzt lagen wieder mindestens 5 Stunden vor uns.

Irgendwo im Nirgendwo haben wir dann um 18 Uhr angehalten. Sehr viele Busse von Transnasional standen in diesem Busterminal.

Wir durften umsteigen. Dieses mal in einen funkelnagel neuen Bus. Zwei Fahrer, aber wieder sprach keiner wirklich englisch. Dann kam ein Stau nach dem anderen. Ich hatte mittlerweile zwei Cardigans an und mich und meinen Freund mit dem Schal zugedeckt. Wir waren durchgefroren, müde und erschöpft. Also wer Busfahren in Malaysia auf seiner Reiseplanung stehen hat: schön warm anziehen. Es wurde dunkel und irgendwann hat man die leuchtenden Gebäude und Straßen von Malakka gesehen. Wir hielten an einer Tankstelle. Aber schon wieder tanken, das kam uns spanisch vor.

Die Fahrer mussten nach dem Weg fragen. Uns ist in diesem Moment alles aus dem Gesicht gefallen, wir wussten nicht ob wir lachen oder weinen sollen.

Irgendwann stand der riesen Reisebus mit zwei Fahrgästen und zwei Fahrern mitten auf der Straße und musste in eine andere Straße hineinmanövrieren. Dann die Rettung. Ein Motorrollerverleih schickte einen Fahrer voraus der uns zur Haltestelle bringen soll. Kann ja nichts mehr schief gehen… sollte man meinen. Aber wir haben die wahrscheinlich dabbischsten Fahrer allerzeiten erwischt. Und zwischen heißen Diskussionen und viel Gegiggel der Fahrer haben sie den Eingang für zum Busterminal nicht gefunden. Also wieder eine extra Runde. Dann hatte er den Eingang gefunden für den gesamten Platz, aber nicht den für die Busse. Also wieder eine Extrarunde und viel Wartezeit.

Nach 12,5 Stunden Busfahren, oder im Bus warten, aber vor allem frieren, kamen wir endlich an. Mir hatte die Klimaanlage ganz schön zu schaffen gemacht und ich war am Ende meiner Kräfte. Ich vermute, dass die Busfahrer etwas zu den Taxifahrern gesagt hatten, denn der Preis war ausnahmsweise direkt fair und wir mussten nicht handeln. Die Fahrer haben sich bei uns bedankt und haben sich gefreut, dass wir doch noch in Malakka angekommen sind und haben uns eine gute Weiterreise gewünscht.

Der Taxifahrer hat uns noch eine private Stadtführung gegeben und dabei wollten wir nur noch ins Bett.

Gegen halb zehn haben wir dann im Hotel eingechecked. Den Bericht zum Aufenthalt in Malakka findet ihr demnächst hier.

Dann stand vorerst das letzte Mal Busfahren in Malaysia an: für nach Singapore.

Per Zufall habe ich im Internet gesehen, dass ganz in der Nähe von unserem Hotel ein Busterminal sein musste. Also sind wir herum geirrt. Schilder Fehlanzeige. Nach langem Suchen und Fragen haben wir dann im Footcourt vom Krankenhaus, neben dem 7 Eleven ein Ticketschalter gefunden. 😀

Die Tickets hatten den gleichen Preis wie im Internet, also haben wir sie dort gebucht. Unser favorisierter Bus war bereits ausgebucht, also mussten wir den um 7.30 Uhr am nächsten Morgen nehmen.

Immerhin konnten wir dorthin laufen und sind somit sehr günstig von Malakka nach Singapore gekommen. RM 25 pro Person, also ca. 5€ p.P. Und die Sitze waren bequem, man konnte sich fast hinlegen und sie hatten eine Massagefunktion 😍

Aber die Ausreise und Einreise war anstrengend. Deshalb geht es hier demnächst zu einem gesonderten Bericht. Also Busfahren in Malaysia kann wirklich sehr unterschiedlich sein.

Tauranga

Unsere vorerst letzte Nacht in Neuseeland haben wir in Tauranga verbracht. Tauranga ist ebenfalls eine größere Stadt. Das wahre Schätzchen liegt jedoch etwas weiter außerhalb in Maunganui.

Ich bin wirklich nicht der Wanderbegeisterte oder Bergsteiger Typ. Ich hätte mir zwar auch sehr gerne das Tongariro Crossing angesehen, aber das ging leider nicht wegen Winter und so. Aber den Mount Maunganui, den habe ich mir nicht entgehen lassen. Wir sind nach dem Frühstück von Tauranga aus mit dem Bus nach Maunganui gefahren. Man kann wohl in zwei verschiedene Richtungen gehen und einmal nur um den Berg herumlaufen und einmal eben hoch. Wir wollten eigentlich nur den Berg hinauf, haben uns aber dann für den falschen Weg oder aber auch den richtigen Weg entschieden.

Achtung! Wegen Erdrutsch und einem entwurzelten Baum ist der Weg gesperrt.


Das war das erste Schild, das wir gesehen haben, wir wollten es uns genauer anschauen und haben es riskiert. Was konnten wir außer Zeit schon groß verlieren. Menschen mit matschigen Hosen und Schuhen rieten uns, umzudrehen, es sei denn wir wollten genauso aussehen wie sie. Wir gingen weiter. Dann kamen wir an die Stelle. Zwei Männer standen vor der Absperrung. Durch den Matsch wollten wir nicht. Die Felsen am Meer sahen aber relativ trocken und sicher aus.

No risk – no fun.

 

Ich habe zwar mit großen Felsen auf denen ich herum kletterte keine so guten Erfahrungen {Babybeulen in Portugal – meine Familie fängt jetzt sicherlich an zu schmunzeln 😀 kurzum, ich war schon immer ein kleiner Wirbelwind und wollte wohl nicht als Kind auf meine Eltern hören und bin in Portugal auf ein paar Felsen unglücklich gedotzt und hatte ein paar Babybeulen abbekommen (= ich kleines Wurm und Spitzname Baby, hatte ein paar Beulen) aber HEY ich lebe noch, also alles halb so schlimm). So weiter im Text. Mein Freund und ich sind dann an den Felsen herum geklettert und die zwei Neuseeländer haben unser kleines Abenteuer begleitet. Zusammen sind wir dann auch auf der anderen Seite ganz ohne matschige Klamotten oder Babybeulen angekommen. Der Weg alleine am Meer um den Berg herum war schon traumhaft. Und dann haben wir auch den Weg gefunden, um auf den Berg hinauf zu gehen.

Ich hasse Treppen. So viel kann ich euch sagen. Und da waren viele Treppen. Steile Treppen und nicht so schöne Treppen. Aber ich habe es geschafft.

Oben wurden wir dann mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Aber seht selbst.

Der Weg hinunter war aber auch nicht sonderlich angenehm, weil einem ständig die Jogger auf die Nerven gingen und anrempelten. Einmal so arg, dass ich etwas lauter gesagt habe, dass der nächste, der mich anstupst, von mir angestupst wird und schneller den Berg runter geht, als ihm lieb ist. Das war schon arg rücksichtslos von den ollen Joggern. Aber wir sind unten gut angekommen und einen Jogger habe ich auch nicht fliegen sehen. 😀

 

Wir sind dann wieder mit dem Bus zurück nach Tauranga und haben uns dort noch ein letztes Mal Fish’n Chips an der Wharf gegönnt. In der Unterkunft angekommen haben wir uns geduscht, den Rucksack gepackt und sind früh ins Bett.

Wir hatten traumhaftes Wetter in Tauranga und Neuseeland hat sich noch einmal von seiner schönsten Seite für uns gezeigt, bevor das nächste Abenteuer Asien losgehen soll.

Hobbiton

Hobbiton

Unser persönliches Highlight auf unserer Neuseelandreise war in Matamata das Hobbiton.

Wie bereits in dem Bericht aus Hamilton erwähnt, hätte man auch von dort oder Rotorua aus hinfahren können. Aber nicht ohne Auto und nicht zur Dinner Banquettour.

Diese hat uns in der Offseason trotzdem noch $192 pro Person gekostet, aber es war jeden Cent wert.

Wir kamen sehr früh morgens im Backpackers an und konnten nicht vor 14 Uhr einchecken. Das war echt ärgerlich, aber naja. Wir hätten uns auch schon duschen und fertig machen können, aber wir wollten halt nicht unseren gesamten Rucksack mitten im Ruheraum ausräumen. Das Gute war, dass ich somit noch Zeit hatte, den Speicher auf meinem Handy zu entrümpeln und unsere Air Asia Flüge buchen konnte. Um halb vier nachmittags sind wir dann in Matamata mit dem Hobbiton Shuttle abgeholt worden.

 

Diese Landschaft dort ist wirklich wahnsinnig schön.

Der Souvenirladen und das Café hingegen eher weniger. Um 4.45 Uhr wurden wir dann dort wieder von einem Reisebus abgeholt und sind zum Hobbiton gefahren.

Es war unglaublich. Ich habe versucht mir die Herr der Ringe anzusehen, aber fand den ersten Teil schon so schlecht, dass ich mir die anderen erst gar nicht mehr angeschaut habe. Und auch den Hobbit habe ich nicht gesehen. Die ersten Hobbitbegeisterten sind herum gesprungen, haben Szenen nachgespielt usw. Mein Freund hingegen findet die Filme allesamt total klasse, aber auch er war erstaunt darüber was die Führerin erzählte und fragte und dass fast alle die Antwort kannten.

Ich kam mir da schon ein bisschen fehl am Platz vor, aber ich fand es dort auch richtig toll. Emotional wurde ich nicht, aber ich habe es genossen und unzählige Fotos geknippst.

DAS Motiv in Hobbiton (warum wisst ihr sicherlich eher als ich 😀 )

 

Es steckt einfach so viel Liebe im Detail. Und sowas mag ich ja total gerne.

Richtig toll wurde es dann als die Sonne unterging und das Wetter hatte ausnahmsweise erbarmen mit uns. Es war traumhaft. Aber wir wurden alle hungrig. Jeder hatte uns erzählt, dass wir pappsatt werden würden und selbst Rugby Teams das Buffet nicht komplett aufessen konnten. Da haben sie aber die Rechnung ohne meinen Freund gemacht. 😀

 

Das Buffet war großartig, aber Zeit für Bilder machen blieb nicht, denn jeder wollte nur noch ran an den Speck.

Die Qualität des Bildes litt unter dem Hunger aller

Lammhaxen, Rindergulasch, Brathähnchen, Würstchen, aber auch Süßkartoffelpüree, Gemüse, gefüllte Pepperoni und und und. Es hat uns an nichts gefehlt. Die Neuseeländer neben uns haben sich über die Lammhaxen hergemacht, während mein Freund seine Vorliebe im Rindergulasch fand. Ich hatte mir überwiegend Hähnchen, Gemüse und Salat genommen. Aber dieser Süßkartoffelpüree. Lecker.

Der Tourguide war sichtlich begeistert, wie viel wir doch gegessen hatten. Und hätten wir noch mehr Zeit gehabt, dann wäre es auch sicherlich leer geworden. Es blieb am Ende noch ein halbes Hähnchen und ein paar Würstchen und Salat über. 😂

 

 

 

Und dann kam das Dessert. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine absolute Zuckerschnute bin und Dessert geht immer. Und da hab ich dann auch voll zugeschlagen. Von kleinen Tarts über Bratapfel bis Pavlova und Käse mit Crackern war alles dabei. Wir haben alles probiert und bis auf ein wenig Käse (Blauschimmel und so einen mega Stinkekäse) und Pavlova ist nicht viel übrig geblieben.

Ich weiß von nix 😀

Nur bei den Getränken haben sie etwas gegeizt. Jeder Besucher bekam nur ein Cider oder ein Ale, der Rest musste getrennt gezahlt werden. Und so gut hatte uns das nicht geschmeckt. Zum Dessert gab es noch Kaffee und Tee. Das einzige was ich zu bemängeln hätte: ein bisschen mehr Zeit zwischen und nach dem Essen wäre ganz nett gewesen.

 

Danach sind wir noch einmal durch die kleinen Gässchen gelaufen und haben auf dem Festplatz einen Kreis gebildet.
Die Tourguides haben irgendwas gesungen und getanzt (Hobbitfans haben mitgesungen – mein Freund und ich nicht, weil wir es nicht kannten) und dann ging es zurück zum Bus. Am Haupteingang sind wir dann noch einmal umgestiegen und wurden wieder zurück zur Unterkunft in Matamata Hobbiton gefahren.

Unser Tag fing sehr früh (halb 5) an und gegen 11 Uhr abends sind wir zur Unterkunft gekommen. Es war dennoch kurzum ein perfekter und unvergesslicher Tag im Hobbiton.

 

Taupo

Von Wellington aus ging die Busfahrt nach Taupo.

Taupo ist eine Stadt direkt am gleichnamigen Lake Taupo.

Und eigentlich ist es wundeschön dort. Wir hatten nur leider etwas Pech mit dem Wetter. Es hat geregnet, es war kalt und alles war bäh. Wir wollten unwahrscheinlich gerne zu den Huka Falls, aber zu Fuß konnten wir das nicht mehr machen. Ich hatte im Internet gelesen, dass es auch einen Bus dorthin gibt, aber leider hatte ich die Zeiten nicht nachgeschaut. Denn dieser Bus fährt einmal am Tag. Wir haben ein Taxi gesehen, aber nur bei der Ankunft, danach nicht mehr. Und auch die Leute in der Unterkunft haben uns nicht weiterhelfen können.

Also sind wir nur durch die Stadt und den Regen, haben etwas gegessen und waren spazieren. Am nächsten Morgen sind wir dann extra früher aufgestanden und wollten es noch einmal versuchen, aber auch hier hatte das Wetter nicht mitgespielt und es war auch wieder kein Fahrer weit und breit zu finden.

Deshalb war unser Aufenthalt in Taupo kurz und schmerzhaft. Denn ich habe mich geärgert, dass uns die Mitarbeiter an der Rezeption nicht sagten, dass man das Eisblaue Wasser nur wenige Schritte vom Supermarkt aus sehen kann. Denn nur deshalb wollten wir zu den Huka Falls. Als wir dann mit dem Bus über die Brücke fuhren, hatten wir uns mehr als nur geärgert, aber naja so ist das halt. Taupo ist definitiv am schönsten, bei schönem Wetter. Und die Attraktionen leider auch. Aber auf Grund der Lage tendiert das Wetter leider weniger zu Sonnentage im Winter.

Wir werden es sicherlich noch einmal hier versuchen, aber dann ganz sicher im Sommer.

Taupo am Lake Taupo

Power Touri Tag in Wellington

Im Prinzip hatten wir nur einen vollen Tag und deshalb musste ein power touri Tag in Wellington her.

Cable Cars in Wellington

Wir sind früh morgens los und sind mit den Cable Cars von der Stadt aus zur Endhaltestelle gefahren. Die Cable Cars in Wellington haben nur 2 Stationen und kosten auch nur $4 pro Erwachsener und Strecke. Man fährt an Graffiti vorbei und durch bunt beleuchtete Tunnel bis man schließlich an der Spitze ankommt. Dort wartet auch schon das Cable Car Museum auf einen. Der Eintritt ist kostenlos.

Im Außenbereich hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt (bei schönem Wetter sicherlich noch mehr).

Ausblick auf die Stadt

Man kann sich das Planetarium ansehen oder durch den Botanischen Garten zurück zur Stadt laufen.

Wir hatten uns für den Botanischen Garten entschieden. Die Anlage ist wunderschön angelegt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man hier im Sommer bei schönem Wetter  gut die Zeit vertreiben kann. Gerade auch Familien.

Das einzig weniger schöne, wir mussten einmal über einen Friedhof laufen und das mag ich ja so gar nicht gerne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Beehive

Aber naja. In der Stadt angekommen haben wir eine kostenlose Tour durch das Parlament gemacht. Das Gebäude ist leider nicht sonderlich hübsch. Bilder durfte man natürlich keine machen. Aber es war mal ganz interessant zu sehen, wie die Räumlichkeiten dort aussehen. Außerdem ist die Bauweise sehr interessant. Denn diese ist besonders Erdbebenressistent.

 

 

 

 

Nach der Parlamentstour sind wir am Hafen vorbei und haben uns noch das Wellington Musuem angeschaut.

Ja das war okay, okay langweilig würde ich sagen. Aber auch dieser Eintritt war frei und von daher, hat es nicht sonderlich weh getan. Geplant war eigentlich zum Mount Victoria Logout zu gehen, aber da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, haben wir ein Museum mehr angeschaut.

 

 

 

In das Te Papa Museum wollte aber mein Freund nicht rein. Aber wir hatten auch mehr als genug aus unserem power touri Tag in Wellington raus geholt.

Wir sind dann wieder in die Unterkunft, haben unsere Rucksäcke gepackt und sind noch ein bisschen durch die Cuba Street geschlendert. Die Flaniermeile in Wellington. 🙂

Eat Drink and Be Welly

Nach unserem ungeplanten, langen Aufentahlt in Kerikeri, sollte es dann für zwei Tage heißen: Eat Drink and Be Welly.

Wir sind mit dem Sleeper Bus von Auckland nach Wellington (Welly) gefahren.
Eat Drink and Be Welly

Dort hatten wir auch sehr viel Glück mit der Unterkunft, denn wir konnten direkt um 9 Uhr morgens schon einchecken. Nach eins, zwei Kaffee und den heißgeliebten Gingerkisses, sind wir etwas durch die Stadt geschlendert. Und mussten noch die Papiere für den Autoverkauf bei der Post abgeben.

Es gibt einen Bericht zum Autokauf und Verkauf in Neuseeland, indem alles steht, was man zu diesem Thema wissen muss. Hier geht es zu dem Bericht.

Das kulinarische Angebot in Wellington ist sehr vielfältig und an jeder Ecke bekommt man einen guten Kaffee.

Also eigentlich die perfekte Stadt für uns, aber es war schon sehr windig und kalt.

Wir haben unsere Informationen eingeholt und den Rest des Abends nur entspannt. Die Abreise und der Abschied aus Kerikeri und auch die Busfahrt waren doch anstrengender als gedacht und so haben wir uns einen gemütlichen Abend gegönnt.

Da wir noch einige Lebensmittel hatten, haben wir selbst gekocht, Espresso getrunken und eben ganz nach dem aktuellen Motto:

Eat Drink and Be Welly den Abend sanft ausglingen lassen.

Busfahrten in Neuseeland

Als ich das erste Mal hier war, hatten ich einen Campervan; dieses Mal wollten wir neben dem Auto eben auch die Busfahrten in Neuseeland ausprobieren, damit wir bzw. ich euch was erzählen kann.

Es gibt hier glaub zwei große Reisebusanbieter und zahlreiche kleinere, die dann eben auch Tagesausflüge machen etc.

Intercity

Nach und ab Kerikeri fährt leider nur der Intercity Bus. Ein ganz normaler Fernreisebus, wie wir ihn auch aus Deutschland und Europa kennen. Es gibt kostenloses Wlan im Bus und joa das wars auch schon mit Service an Board.

Wir fanden die Fahrten mit dem Intercity jetzt nicht so dolle, also es war nichts Besonderes. Man muss viel Glück mit den Fahrern haben. Auf unsrer Fahrt von Auckland nach Kerikeri war alles super und dann von Kerikeri retour ist uns beiden ultra schlecht geworden. Zum Glück hatten wir noch ein paar Salzbrezeln, die mir meine Eltern geschickt hatten und mein Fiji Wasser für besondere Anlässe.

Der besondere Anlass war dann, nicht in den Bus zu spucken 😀

Snacks bei der Busfahrt
Für uns war das auch einer der letzten Busfahrten in Neuseeland mit Intercity.
Manabus

Denn danach ging es mit Manabus weiter. Wir hatten ein wenig Aufenthalt in Auckland (7 Stunden) und dann ging es mit dem Sleeperbus nach Wellington.

 

Die Manabusse sind allesamt Doppeldecker und haben auch eine Toilette an Bord und eben auch Vierer Sitzgruppen mit Tischen. Also ein bisschen mehr Komfort, als die Intercity Busse. Und auch die Sitze sind wesentlich bequemer.

 

 

 

Sleeperbus

Also ich bin ja eh ein LKW Kind und kann immer und überall bei allen Fahrten lesen, schreiben oder eben schlafen und zum Glück ist mein Freund generell ein guter Schläfer und deshalb waren wir wirklich gut erholt in Wellington angekommen. Wir hätten noch den Schlafsack mitnehmen können, aber daran hatten wir beide nicht gedacht. Ist ja nicht so, als bräuchte man ein Sleepingbag in einem Sleeperbus 😀

Die nächsten Fahrten gingen dann von Wellington nach Taupo, Taupo nach Hamilton, Hamilton zurück nach Rotorua, Rotorua nach Matamata (Hobbiton), Matamata nach Tauranga und dann von Tauranga nach Auckland.

 

 

Snacks von Manabus

Wir hatten ursprünglich noch geplant nach Hot Water Beach zu fahren, aber Coromandel ohne Auto geht einfach nicht. Es gab noch nicht einmal eine Unterkunft, die wir zu Fuß hätten erreichen können. Dementsprechend haben wir die Busfahrten verfallen lassen, denn die $5 waren nicht erstattbar (schon frech oder 😀 )

Naja zurück zu den Busfahrten in Neuseeland: alles in allem waren wir ca. 40 Stunden und insgesamt ca. 2.200 km mit dem Bus unterwegs. Und es war vollkommen in Ordnung. Ich konnte währenddessen Bilder bearbeiten und Berichte schreiben oder auch Bilder machen und die Landschaft genießen.