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Taupo

Von Wellington aus ging die Busfahrt nach Taupo.

Taupo ist eine Stadt direkt am gleichnamigen Lake Taupo.

Und eigentlich ist es wundeschön dort. Wir hatten nur leider etwas Pech mit dem Wetter. Es hat geregnet, es war kalt und alles war bäh. Wir wollten unwahrscheinlich gerne zu den Huka Falls, aber zu Fuß konnten wir das nicht mehr machen. Ich hatte im Internet gelesen, dass es auch einen Bus dorthin gibt, aber leider hatte ich die Zeiten nicht nachgeschaut. Denn dieser Bus fährt einmal am Tag. Wir haben ein Taxi gesehen, aber nur bei der Ankunft, danach nicht mehr. Und auch die Leute in der Unterkunft haben uns nicht weiterhelfen können.

Also sind wir nur durch die Stadt und den Regen, haben etwas gegessen und waren spazieren. Am nächsten Morgen sind wir dann extra früher aufgestanden und wollten es noch einmal versuchen, aber auch hier hatte das Wetter nicht mitgespielt und es war auch wieder kein Fahrer weit und breit zu finden.

Deshalb war unser Aufenthalt in Taupo kurz und schmerzhaft. Denn ich habe mich geärgert, dass uns die Mitarbeiter an der Rezeption nicht sagten, dass man das Eisblaue Wasser nur wenige Schritte vom Supermarkt aus sehen kann. Denn nur deshalb wollten wir zu den Huka Falls. Als wir dann mit dem Bus über die Brücke fuhren, hatten wir uns mehr als nur geärgert, aber naja so ist das halt. Taupo ist definitiv am schönsten, bei schönem Wetter. Und die Attraktionen leider auch. Aber auf Grund der Lage tendiert das Wetter leider weniger zu Sonnentage im Winter.

Wir werden es sicherlich noch einmal hier versuchen, aber dann ganz sicher im Sommer.

Taupo am Lake Taupo

Power Touri Tag in Wellington

Im Prinzip hatten wir nur einen vollen Tag und deshalb musste ein power touri Tag in Wellington her.

Cable Cars in Wellington

Wir sind früh morgens los und sind mit den Cable Cars von der Stadt aus zur Endhaltestelle gefahren. Die Cable Cars in Wellington haben nur 2 Stationen und kosten auch nur $4 pro Erwachsener und Strecke. Man fährt an Graffiti vorbei und durch bunt beleuchtete Tunnel bis man schließlich an der Spitze ankommt. Dort wartet auch schon das Cable Car Museum auf einen. Der Eintritt ist kostenlos.

Im Außenbereich hat man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt (bei schönem Wetter sicherlich noch mehr).

Ausblick auf die Stadt

Man kann sich das Planetarium ansehen oder durch den Botanischen Garten zurück zur Stadt laufen.

Wir hatten uns für den Botanischen Garten entschieden. Die Anlage ist wunderschön angelegt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man hier im Sommer bei schönem Wetter  gut die Zeit vertreiben kann. Gerade auch Familien.

Das einzig weniger schöne, wir mussten einmal über einen Friedhof laufen und das mag ich ja so gar nicht gerne.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

The Beehive

Aber naja. In der Stadt angekommen haben wir eine kostenlose Tour durch das Parlament gemacht. Das Gebäude ist leider nicht sonderlich hübsch. Bilder durfte man natürlich keine machen. Aber es war mal ganz interessant zu sehen, wie die Räumlichkeiten dort aussehen. Außerdem ist die Bauweise sehr interessant. Denn diese ist besonders Erdbebenressistent.

 

 

 

 

Nach der Parlamentstour sind wir am Hafen vorbei und haben uns noch das Wellington Musuem angeschaut.

Ja das war okay, okay langweilig würde ich sagen. Aber auch dieser Eintritt war frei und von daher, hat es nicht sonderlich weh getan. Geplant war eigentlich zum Mount Victoria Logout zu gehen, aber da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, haben wir ein Museum mehr angeschaut.

 

 

 

In das Te Papa Museum wollte aber mein Freund nicht rein. Aber wir hatten auch mehr als genug aus unserem power touri Tag in Wellington raus geholt.

Wir sind dann wieder in die Unterkunft, haben unsere Rucksäcke gepackt und sind noch ein bisschen durch die Cuba Street geschlendert. Die Flaniermeile in Wellington. 🙂

Eat Drink and Be Welly

Nach unserem ungeplanten, langen Aufentahlt in Kerikeri, sollte es dann für zwei Tage heißen: Eat Drink and Be Welly.

Wir sind mit dem Sleeper Bus von Auckland nach Wellington (Welly) gefahren.
Eat Drink and Be Welly

Dort hatten wir auch sehr viel Glück mit der Unterkunft, denn wir konnten direkt um 9 Uhr morgens schon einchecken. Nach eins, zwei Kaffee und den heißgeliebten Gingerkisses, sind wir etwas durch die Stadt geschlendert. Und mussten noch die Papiere für den Autoverkauf bei der Post abgeben.

Es gibt einen Bericht zum Autokauf und Verkauf in Neuseeland, indem alles steht, was man zu diesem Thema wissen muss. Hier geht es zu dem Bericht.

Das kulinarische Angebot in Wellington ist sehr vielfältig und an jeder Ecke bekommt man einen guten Kaffee.

Also eigentlich die perfekte Stadt für uns, aber es war schon sehr windig und kalt.

Wir haben unsere Informationen eingeholt und den Rest des Abends nur entspannt. Die Abreise und der Abschied aus Kerikeri und auch die Busfahrt waren doch anstrengender als gedacht und so haben wir uns einen gemütlichen Abend gegönnt.

Da wir noch einige Lebensmittel hatten, haben wir selbst gekocht, Espresso getrunken und eben ganz nach dem aktuellen Motto:

Eat Drink and Be Welly den Abend sanft ausglingen lassen.

Busfahrten in Neuseeland

Als ich das erste Mal hier war, hatten ich einen Campervan; dieses Mal wollten wir neben dem Auto eben auch die Busfahrten in Neuseeland ausprobieren, damit wir bzw. ich euch was erzählen kann.

Es gibt hier glaub zwei große Reisebusanbieter und zahlreiche kleinere, die dann eben auch Tagesausflüge machen etc.

Intercity

Nach und ab Kerikeri fährt leider nur der Intercity Bus. Ein ganz normaler Fernreisebus, wie wir ihn auch aus Deutschland und Europa kennen. Es gibt kostenloses Wlan im Bus und joa das wars auch schon mit Service an Board.

Wir fanden die Fahrten mit dem Intercity jetzt nicht so dolle, also es war nichts Besonderes. Man muss viel Glück mit den Fahrern haben. Auf unsrer Fahrt von Auckland nach Kerikeri war alles super und dann von Kerikeri retour ist uns beiden ultra schlecht geworden. Zum Glück hatten wir noch ein paar Salzbrezeln, die mir meine Eltern geschickt hatten und mein Fiji Wasser für besondere Anlässe.

Der besondere Anlass war dann, nicht in den Bus zu spucken 😀

Snacks bei der Busfahrt
Für uns war das auch einer der letzten Busfahrten in Neuseeland mit Intercity.
Manabus

Denn danach ging es mit Manabus weiter. Wir hatten ein wenig Aufenthalt in Auckland (7 Stunden) und dann ging es mit dem Sleeperbus nach Wellington.

 

Die Manabusse sind allesamt Doppeldecker und haben auch eine Toilette an Bord und eben auch Vierer Sitzgruppen mit Tischen. Also ein bisschen mehr Komfort, als die Intercity Busse. Und auch die Sitze sind wesentlich bequemer.

 

 

 

Sleeperbus

Also ich bin ja eh ein LKW Kind und kann immer und überall bei allen Fahrten lesen, schreiben oder eben schlafen und zum Glück ist mein Freund generell ein guter Schläfer und deshalb waren wir wirklich gut erholt in Wellington angekommen. Wir hätten noch den Schlafsack mitnehmen können, aber daran hatten wir beide nicht gedacht. Ist ja nicht so, als bräuchte man ein Sleepingbag in einem Sleeperbus 😀

Die nächsten Fahrten gingen dann von Wellington nach Taupo, Taupo nach Hamilton, Hamilton zurück nach Rotorua, Rotorua nach Matamata (Hobbiton), Matamata nach Tauranga und dann von Tauranga nach Auckland.

 

 

Snacks von Manabus

Wir hatten ursprünglich noch geplant nach Hot Water Beach zu fahren, aber Coromandel ohne Auto geht einfach nicht. Es gab noch nicht einmal eine Unterkunft, die wir zu Fuß hätten erreichen können. Dementsprechend haben wir die Busfahrten verfallen lassen, denn die $5 waren nicht erstattbar (schon frech oder 😀 )

Naja zurück zu den Busfahrten in Neuseeland: alles in allem waren wir ca. 40 Stunden und insgesamt ca. 2.200 km mit dem Bus unterwegs. Und es war vollkommen in Ordnung. Ich konnte währenddessen Bilder bearbeiten und Berichte schreiben oder auch Bilder machen und die Landschaft genießen.