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Hobbiton

Hobbiton

Unser persönliches Highlight auf unserer Neuseelandreise war in Matamata das Hobbiton.

Wie bereits in dem Bericht aus Hamilton erwähnt, hätte man auch von dort oder Rotorua aus hinfahren können. Aber nicht ohne Auto und nicht zur Dinner Banquettour.

Diese hat uns in der Offseason trotzdem noch $192 pro Person gekostet, aber es war jeden Cent wert.

Wir kamen sehr früh morgens im Backpackers an und konnten nicht vor 14 Uhr einchecken. Das war echt ärgerlich, aber naja. Wir hätten uns auch schon duschen und fertig machen können, aber wir wollten halt nicht unseren gesamten Rucksack mitten im Ruheraum ausräumen. Das Gute war, dass ich somit noch Zeit hatte, den Speicher auf meinem Handy zu entrümpeln und unsere Air Asia Flüge buchen konnte. Um halb vier nachmittags sind wir dann in Matamata mit dem Hobbiton Shuttle abgeholt worden.

 

Diese Landschaft dort ist wirklich wahnsinnig schön.

Der Souvenirladen und das Café hingegen eher weniger. Um 4.45 Uhr wurden wir dann dort wieder von einem Reisebus abgeholt und sind zum Hobbiton gefahren.

Es war unglaublich. Ich habe versucht mir die Herr der Ringe anzusehen, aber fand den ersten Teil schon so schlecht, dass ich mir die anderen erst gar nicht mehr angeschaut habe. Und auch den Hobbit habe ich nicht gesehen. Die ersten Hobbitbegeisterten sind herum gesprungen, haben Szenen nachgespielt usw. Mein Freund hingegen findet die Filme allesamt total klasse, aber auch er war erstaunt darüber was die Führerin erzählte und fragte und dass fast alle die Antwort kannten.

Ich kam mir da schon ein bisschen fehl am Platz vor, aber ich fand es dort auch richtig toll. Emotional wurde ich nicht, aber ich habe es genossen und unzählige Fotos geknippst.

DAS Motiv in Hobbiton (warum wisst ihr sicherlich eher als ich 😀 )

 

Es steckt einfach so viel Liebe im Detail. Und sowas mag ich ja total gerne.

Richtig toll wurde es dann als die Sonne unterging und das Wetter hatte ausnahmsweise erbarmen mit uns. Es war traumhaft. Aber wir wurden alle hungrig. Jeder hatte uns erzählt, dass wir pappsatt werden würden und selbst Rugby Teams das Buffet nicht komplett aufessen konnten. Da haben sie aber die Rechnung ohne meinen Freund gemacht. 😀

 

Das Buffet war großartig, aber Zeit für Bilder machen blieb nicht, denn jeder wollte nur noch ran an den Speck.

Die Qualität des Bildes litt unter dem Hunger aller

Lammhaxen, Rindergulasch, Brathähnchen, Würstchen, aber auch Süßkartoffelpüree, Gemüse, gefüllte Pepperoni und und und. Es hat uns an nichts gefehlt. Die Neuseeländer neben uns haben sich über die Lammhaxen hergemacht, während mein Freund seine Vorliebe im Rindergulasch fand. Ich hatte mir überwiegend Hähnchen, Gemüse und Salat genommen. Aber dieser Süßkartoffelpüree. Lecker.

Der Tourguide war sichtlich begeistert, wie viel wir doch gegessen hatten. Und hätten wir noch mehr Zeit gehabt, dann wäre es auch sicherlich leer geworden. Es blieb am Ende noch ein halbes Hähnchen und ein paar Würstchen und Salat über. ?

 

 

 

Und dann kam das Dessert. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine absolute Zuckerschnute bin und Dessert geht immer. Und da hab ich dann auch voll zugeschlagen. Von kleinen Tarts über Bratapfel bis Pavlova und Käse mit Crackern war alles dabei. Wir haben alles probiert und bis auf ein wenig Käse (Blauschimmel und so einen mega Stinkekäse) und Pavlova ist nicht viel übrig geblieben.

Ich weiß von nix 😀

Nur bei den Getränken haben sie etwas gegeizt. Jeder Besucher bekam nur ein Cider oder ein Ale, der Rest musste getrennt gezahlt werden. Und so gut hatte uns das nicht geschmeckt. Zum Dessert gab es noch Kaffee und Tee. Das einzige was ich zu bemängeln hätte: ein bisschen mehr Zeit zwischen und nach dem Essen wäre ganz nett gewesen.

 

Danach sind wir noch einmal durch die kleinen Gässchen gelaufen und haben auf dem Festplatz einen Kreis gebildet.
Die Tourguides haben irgendwas gesungen und getanzt (Hobbitfans haben mitgesungen – mein Freund und ich nicht, weil wir es nicht kannten) und dann ging es zurück zum Bus. Am Haupteingang sind wir dann noch einmal umgestiegen und wurden wieder zurück zur Unterkunft in Matamata Hobbiton gefahren.

Unser Tag fing sehr früh (halb 5) an und gegen 11 Uhr abends sind wir zur Unterkunft gekommen. Es war dennoch kurzum ein perfekter und unvergesslicher Tag im Hobbiton.