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Abzocke in Ubud

Wir waren ja quasi schon vorgewarnt, aber dann kam doch die große Abzocke in Ubud.

Als wir den Transfer buchten für auf die Gilis zu fahren, hatte uns die Besitzerin des Homestays auch angeboten einen Tagesausflug zu machen.

Für uns war klar: nach Bali möchten wir so schnell nicht mehr wieder kommen. Und wenn, dann nur für einen Strandurlaub nach Nusa Dua. Wir hatten mehr als genug.

Die Menschen schienen auf den ersten Blick sehr freundlich, aber die Situation mit dem Vulkanausbruch und die Tatsache, dass sie alles nur nett belächelnden, anstatt mit der Wahrheit raus zu kommen, hatte uns gar nicht gefallen.

Die abendlichen Zeremonien wurden immer länger und lauter und es schien aggressiver. Natürlich haben wir kein Wort verstanden, aber wir haben es gehört. Die Balinesen selbst hatten Angst vor einem möglichen Vulkanausbruch, nur wollten sie die Touristen und ihr Geld nicht verlieren. Das ist Fakt.

Wir sind also morgens mit einem privaten Fahrer zuerst zu den Reisterrassen gefahren. Das Wetter war sehr bescheiden, aber okay.

Die Tegalalang Reisterrassen sind eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten, neben den unzähligen Tempeln, in Bali. Natürlich konnte man auch hier wieder eine kleine Spende hinterlassen, wenn man Fotos machen wollte. Als ob. Ich mache schon Werbung genug, wenn ich es auf meinem Blog, auf Instagram und Facebook veröffentliche. Ich finde das mehr als frech. Ich könnte es noch verstehen, wenn wirklich was gemacht werden würde, aber so wie es dort aussah, wurde nie wieder etwas gemacht. Wie überall in Bali war auch hier alles sehr stark vermüllt.

Weiter ging es dann zu einer Plantage. Unter anderem für Zimt, Bananen und Kaffee. Und nicht irgendein Kaffee, es war der bekannte Indonesische Kaffee Luwak. Es gibt eine besondere Raubkatzen Rasse, die die Kaffeefrüchte frisst und fast wieder im Ganzen ausscheidet. Die Bohnen werden dann gründlich gewaschen, von der Hülse entfernt, geröstet und gemalen. Und tata man hat den angeblich Weltbesten Kaffee.

Luwak – der beste Kaffee der Welt und ratet mal, wem er so gar nicht gemundet hat. 🙁

Wir bekamen eine kostenlose Kaffee und Teeprobe, aber für den Luwak Kaffee mussten wir umgerechnet über 5 Euro zahlen. Auf Grund der Tatsache, dass wir Reisgebäck bekamen und auch die anderen Sorten gratis testen konnten, haben wir es als nicht soooo schlimm empfunden. Man „durfte“ noch durch den Shop gehen. Zum Glück hatten wir eine gute Entschuldigung, warum wir den Kaffee nicht kaufen würden. Wir haben einfach kein Platz in unserem Rucksack und ich glaube, die Neuseeländer sehen so etwas gar nicht gerne.

Holy Spring Tempel

Die Reise ging weiter zu einem Tempel. Der Eintritt umgerechnet 1€ pro Person. Also es ging. Mal wieder nicht so viel. Das gute war, dass man die Tücher zum umbinden kostenlos bekam. Zwar waren die auch nicht sauber, aber immerhin kostenlos. Natürlich konnte man auch hier wieder etwas spenden.

Die heilige Quelle. So hieß der Tempel und die Anlage war voll mit Touristen. Nein sie war überfüllt. Es war wirklich nicht schön. Überall gerangel und geschupse und ach es war uns zu viel.

Wir wollten nichts wie raus. Und was war. Man musste 10 Minuten durch einen Markt laufen, um zum Ausgang zu gelangen. Es war so nervig. „Miss Souvenir. Cheap cheap. Good price. one hundret.“.

Die Abzocke in Ubud war aber hier noch nicht am Höhepunkt angekommen.

Wieder einmal total genervt kamen wir ins Auto. Der nächste Stopp hätte der Elefanten Tempel sein sollen, aber wir haben dankend abgelehnt. Der Fahrer war aber nett und so ziemlich der einzige, der relativ normal auf die Frage nach dem Vulkanausbruch reagiert hatte. Der Agung Vulkan ist ein Heiliger Berg für die Balinesen. Denn auch dort ist nicht nur der größte Tempel, sondern auch DER Tempel schlechthin. Der aber nur für die Gläubigen ist und nicht für Touristen. Aha, deshalb also immer dieses blöde darüber hinweg lachen.

Unser nächster Halt waren die Tegenungan Wasserfälle. Es waren wieder nur 1€ Eintritt. Aber für sich Wasserfälle anzuschauen? Himmelarschundzwirn. Wir haben uns die schönsten Wasserfälle völlig umsonst in Neuseeland angeschaut. Einer schöner als der andere. Kaum eine Menschenseele. Und hier? Hier bezahlt man für ein verdrecktes Stück Land, das einem die Tränen in die Augen schießen bei so viel Müll, der in der Natur liegt. Ein Wasserfall an dem man nicht baden durfte  (und wir wären auch nicht einmal mit den Füßen an das Wasser so haben wir uns geekelt). Es war voll mit Menschen. Man hatte nur wenige Sekunden, um ein Bild zu machen, an dem keiner durchgelaufen ist.

Wir waren angeekelt, genervt und für uns war ab diesem Tag klar: nie wieder Ubud. Die Abzocke in Ubud war somit auf dem absoluten Höhepunkt.

Für was nutzen die Menschen dort den Eintritt? Weder für eine gescheite Müllentsorgung, noch für Instandhaltung. Es war ekelhaft. Und selbst jetzt, bin ich wieder wütend darüber, was der Natur hier angetan wird. Und wie sehr man die Touristen dort ausnutzt. Vor allem bekam man wirklich überall dort, wo viele Touristen sind diese Satay Spieße. Uns war nur schlecht. Den ganzen Tag.

Der Fahrer wollte uns noch ein paar Geschäfte zeigen, in denen wir Souvenirs kaufen konnten. Da wir aber noch immer das gleiche Problem hatten und uns die Geschäfte auch überhaupt nicht gefallen hatten, sind wir wieder einmal mit leeren Händen aus den Geschäften. Wir wollten nur noch zurück zum Homestay, unsere Sachen packen und Bali hinter uns lassen.

 

Ubud

Wieder einmal durften wir die Sachen packen und mit Wayan nach Ubud fahren.

Der Besitzer hatte uns ein weiteres Mal ein unschlagbares Angebot gemacht. Er hatte zwei andere Gäste zum Flughafen gefahren und war deshalb in der Nähe von Seminyak. Da man in Ubud wesentlich günstiger einkaufen kann, hatte er uns deshalb nach Ubud gefahren und somit drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Der Verkehr war die Hölle. Und wir dachten an einem Samstagmorgen sollte nicht so viel los sein. Falsch gedacht. Jeder schien nach Ubud zu wollen.

Wir sind zwar somit ein ganz schönes Stück näher an den Vulkan Agung gefahren, waren aber trotzdem weit genug weg und in Ubud auch in Sicherheit. Denn mittlerweile gab es auch Tsunami Warnungen durch ein heftiges Unterwasserbeben.

Na ganz toll. An Land nicht sicher vor Lava und am Wasser nicht sicher vor den Wellen. Jetzt wussten wir dann auch endlich warum es die ganze Zeit und überall nur rote Flagge war.

In Ubud angekommen mussten wir durch kleine Verwinkelte Gässchen laufen, um wieder einmal in einem Homestay anzukommen. Das Zimmer war groß und wir hatten einen Balkon.

Völlig ausgehungert sind wir dann auf Futtersuche. Es hatte uns in ein Veganes Restaurant getrieben. Der Preis war vollkommen in Ordnung und wir wollten es einmal ausprobieren. Da wir auf Grund des Hundefleisch Skandals in Bali ohnehin kein Fleisch in dieser Zeit gegessen haben und uns schon vollkommen Vegetarisch ernährt hatten, wollten wir auch Vegan testen.

Und was soll ich sagen? Es hat uns überhaupt nicht geschmeckt. Die ersten Happen waren ja noch okay, aber danach. Nein danke. Für uns bitte kein veganes Essen mehr.

Zum Glück war um die Ecke ein Supermarkt indem wir uns noch ein paar Kleinigkeiten gekauft hatten. Wir sind dann wieder zurück zum Homestay. In der Zwischenzeit hatte ich ganz viele Nachrichten bekommen, wie die Situation ist wegen dem Vulkanausbruch in Bali. Wie es uns geht und wann wir weiterreisen. Es war in der Tat noch immer so, dass die ganze Welt davon berichtete und wir nichts mitbekamen.

Es war aber auch so, dass die Balinesen selbst ganz schön seltsam auf die Fragen zum Agung Vulkanausbruch reagierten. Nie bekam man eine Konkrete Antwort. Als dann die Sicherheitsstufe auf die zweithöchste hoch gestuft wurde, wurde auch uns etwas mulmig.

Im Internet haben wir dann auch gelesen, dass sehr viele jetzt auf die Gilis und nach Lombok fahren. Das war ja auch unser Plan. Es hieß auch, dass die Boote überfüllt sind und man teilweise gar keine Tickets mehr bekommt. Also haben wir schleunigst angefangen unsere Weiterreise zu planen.

Denn eines war sicher, auf Bali wollten wir nicht stranden.

 

 

Seminyak

Ein letztes Mal gab es Bananapancakes in Pandawa Beach bevor es nach Seminyak ging.

Die Portionen schienen auch von Tag zu Tag größer zu werden, was uns einerseits gefreut, aber andererseits auch geärgert hat.

Die Straßen in Bali sind wirklich einzigartig. Bescheiden. Es gibt nur wenige Länder in denen ich nicht Autofahren würde, aber es scheint, dass die Liste auf dieser Reise länger werden würde. In Malaysia waren schon viele Roller unterwegs die links und rechts überholen – aber hier. Hier gibt es gar keine Verkehrsregeln mehr. Aus zwei Spuren machen sie einfach mal fünf Spuren. Und einfach mal warten ist auch nicht, es wird kreuz und quer gefahren, damit man ja selbst das erste Auto ist. Furchtbar egoistisch.

Nun ja, wir sind dann durch einige Staus gefahren und irgendwann in Seminyak angekommen. Da die Preise für die Unterkünfte in Bali nicht so teuer sind, haben wir uns dieses Mal für ein Hotel entschieden. Es war klein und schnuckelig und eigentlich sehr hübsch gemacht.

Wir sind dann in Richtung Strand und haben einen Spaziergang dort gemacht. Einfach nur die Seele baumeln lassen. Vitamin Sea genießen und so viel davon aufsaugen wie es geht.

Der Strand in Seminyak ist schon recht dunkel. Weiter südlich in Kuta ist er eher hell.

Irgendwann bekamen wir hunger und sind in Richtung Städtchen gegangen. Und die Preise dort waren für Indonesische Verhältnisse echt Außerirdisch. Also wurden es nur Instantnudeln – denn die hatten wir schon lange nicht mehr gegessen und uns hatte einfach nichts wirklich zugesagt. Landestypisch essen war hier eine Fehlanzeige.

Unterwegs haben wir dann aber noch ein ganz tolles Eis gegessen. Es wurde ganz frisch angerichtet und gerollt. Mit dem frischen Obst war das verdammt lecker.

Am Abend sind wir dann noch einmal zum Strand um den berüchtigten Sonnenuntergang zu sehen. Leider war es etwas bewölkt, aber die Stimmung war trotzdem unbeschreiblich schön.

Wir wollten ursprünglich noch nach Uluwatu und Tanah Lot. Aber uns haben bisher die vielen Touris echt überrumpelt und die ganzen Attraktionen sind teilweise gesperrt und teilweise schlecht bewertet. Also haben wir diese typischen Touriausflüge, Touriausflüge sein lassen und einen entspannten Abend gehabt. Soweit das ging. Denn der Vulkan auf Bali hatte uns in den deutschen und neuseeländischen Nachrichten doch etwas mehr zu denken gegeben. Noch immer hat man nichts davon auf Bali gehört oder gesehen und wenn man Einheimische daraufhin angesprochen hat, wurde es nur lächelnd abgewunken. Das kam uns nach dem zweiten Mal etwas seltsam vor.

Deshalb haben wir nur noch die Unterkunft für Ubud gebucht und danach sollte unsere Balireise auch schon zu Ende sein. Wesentlich früher als ursprünglich geplant, aber naja. Den Norden wollten wir nicht mehr machen und die Vulkantour konnten wir nicht mehr machen.

Nusa Dua

Uns hatte der Strand in Pandawa überhaupt nicht gefallen und deshalb sind wir nach Nusa Dua.

Der Besitzer des Homestays hat uns wirklich faire Fahrpreise angeboten. Einen Roller mieten kam für uns deshalb nicht in Frage. Es war bequemer, einfacher und günstiger für uns mit dem Auto gefahren zu werden.

Ursprünglich wollten wir nach Nusa Dua und nicht nach Pandawa. Aber die Unterkünfte dort waren fast doppelt so teuer. Heute wissen wir auch warum. Es ist mit Abstand die schönste Gegend in Bali.

Der Strand war weniger überlaufen, aber vor allem sauber. Aber auch hier war die rote Flagge.

Mittlerweile wurde ich mehrmals über Instagram und im whatsapp angeschrieben, wie denn die Situation mit dem Vulkan sei. Was ist mit dem Vulkan? Wir mussten erst einmal googeln. Denn mitbekommen haben wir auf Bali selbst überhaupt nichts.

Bis zur Nachbarinsel konnte man sehen

Der Tag in Nusa Dua war total schnell vorbei. Wie sollte es auch anders sein. Es hatte uns dort zum ersten Mal auf Bali gefallen.

Nusa Dua

Wir haben uns dann ausnahmsweise eine Pizza gegönnt und waren durch eine Shoppingmall geschlendert. Da wir in Pandawa keinen ATM hatten, wollte ich die Chance dort nutzen und Geld abheben.

Ich habe versucht 2 Millionen abzuheben. Und die Transaktion wurde nicht durchgeführt. Ich wurde panisch und habe zu meinem Freund gesagt, dass er bitte mitgucken soll. Also habe ich wieder versucht 2 Millionen abzuheben und wir bekamen wieder kein Geld. Ich bin durchgedreht. Ab in das Nachbar Geschäft habe ich mit Händen und Füßen versucht zu erklären, was passiert sei. Die Mädels lachten nur dumm, weil sie mich nicht verstanden.

Das ging mir total auf die Nerven. Die Menschen in Asien lächeln gerne…aber in manchen Situationen scheinen sie nicht zu verstehen, dass ihr lächeln Fehl am Platz ist und man es durchaus mal falsch verstehen könnte. Ich bin wieder raus und habe zwei Männer angesprochen. Einer fing erst mal an zu lachen. Boa! Ich musste mich wirklich beherrschen.

Zum Glück hatte ich noch vor der Abreise aus Neuseeland mir die ANZ App heruntergeladen und konnte jede Transaktion kontrollieren. Ich habe die App zwar nur sehr selten geöffnet und auch meist nur, wenn ich mir sicher war, dass das Internet okay ist, aber dieses Mal war es mir egal. Ich habe Bilder von dem Automaten gemacht, bin in das kostenlose Internet und habe nachgeschaut. Zum Glück nichts.

Also sind wir zum nächsten Geldautomaten und haben dann eben nur 1,5 Millionen abgehoben. Wir sprechen hier von Indonesischen Rupiah, also nicht sonderlich viel. Aber trotzdem.

Wieder einmal genervt von den Ereignissen in Bali wurden wir dann von Wayan abgeholt und sind ins Bett. Vorher hatten wir noch die Unterkunft für Seminyak gebucht und haben mit Wayan wieder einmal einen super Preis ausgehandelt, um dort hingebracht zu werden.

Der Tag in Nusa Dua war somit auch unvergesslich. Schön, aber mit einem mega Schrecken.

 

Pandawa Beach Bali

Der erste Stopp in Indonesien war Pandawa Beach Bali.

Wir haben uns für ein Homestay entschieden und das war auch wirklich nett. Wir konnten dort von morgens bis abends sehr günstig etwas zu Essen bestellen und in der Nähe sind auch zwei Supermärkte.

Banana Pancakes in Pandawa Beach Bali

Nach dem Frühstück haben wir uns fertig gemacht und sind in Richtung Strand. „Laufen? Sicher? Das sind locker 8 Minuten!“

8 Minuten vielleicht mit dem Auto oder dem Roller. Wir waren locker eine halbe Stunde unterwegs. Es gab natürlich keinen gescheiten Fußgängerweg und die Luft ist nicht nur heiß sondern auch sehr staubig.

Die Aussicht hat aber dann wieder alles gut gemacht. Wir mussten einen Berg hinutergehen, um an den Strand zu gelangen. Dementsprechend atemberaubend war die Aussicht. Das einzige was störte waren die unzähligen Touris. Deshalb sagte ich zu meinem Freund, dass wir später versuchen ein Bild zu machen… leider war später Ebbe – muss ich noch mehr sagen?

Also sind wir weiter Richtung Strand. Es gab Sonnenschirme und Liegen und man wurde ständig danach gefragt. Aber wir wollten keinen. Außerdem war rote Flagge. Na ganz toll. Mein Freund ist trotzdem ins Meer und kam aber relativ schnell wieder raus. Die Strömung war wohl sehr stark und es waren sehr viele Felsen unter Wasser, die man so nicht gesehen hatte.

Der Strandtag hatte sich dann nach ca. 2 Stunden erledigt. Ins Wasser konnte man nicht, der Strand war überfüllt mit Menschen, ständig wurde man angesprochen und wir waren genervt. Mal wieder. Ich wurde an diesem Tag zur „Miss Umbrella“ und mein Freund zum „Mister Beer“ gekürt. So ein bisschen englisch oder ein bisschen mehr englisch wäre gleich nur halb so nervig.

Wir haben die Heimreise angetreten und bergauf in der prallen Sonne haben wir uns dann noch ein bisschen mehr Zeit genommen. Unterwegs sind uns einige Straßenhunde entgegen gekommen. Noch harmlos.

Als wir an einem der Supermärkte vorbei kamen, haben wir uns ein Eis gegönnt. Fataler Fehler – wieder einmal. Ich hatte die Schnorchelausrüstung von meinem Freund und zum Glück die Flossen in der Hand. Nichts ahnend sind wir mit dem Eis 200m Richtung Homestay gelaufen. Denn weiter weg war der Supermarkt nicht. Die letzten hundert Meter ist uns einer der vielen, ausgehungerten Straßenhunde hinterher. Ich habe keine Angst vor Hunden, aber der sah seltsam aus. Ich hatte mit den Flossen geklatscht, in der Hoffnung, dass er weggehen würde. Fehlanzeige. Als ich mich dann wieder herumdrehte sah ich ihn nur auf meinen Freund zu rennen und nach ihm schnappen. Die Flosse traf ihn direkt auf der Schnauze und ganz bewusst auf der Nase. Mir hat es das Herz zerrissen, noch nie habe ich einen Hund derart geschlagen, aber bevor dieser meinen Freund gebissen hätte…

Der Hund ist uns zwar mit etwas mehr Abstand aber trotzdem noch hinterher. Bis wir im Homestay waren.

Ich hatte keine Lust mehr auf nichts. Offensichtlich waren die Straßenhunde hier nicht ganz so harmlos, der Strand war mir eindeutig zu voll, mein Freund konnte nicht ins Wasser. Also haben wir uns kurzer Hand einen Termin bei der Massage gemacht. 200 Meter in die andere Richtung.

Die ersten hundert Meter war alles in Ordnung. Plötzlich kam aus dem Gebüsch wieder dieser olle Streuner. Mein Freund blieb stehen – ganz blöd. Ich bin auf dem heißen Asphalt Barfuß gelaufen und habe die Flip Flops wieder zum klatschen genommen. Ich sagte meinem Freund, dass er schnell an dem Mistvieh vorbei sollte während ich ihn ablenke. Bis zum Eingang der Massage ist er uns gefolgt. Danach wurde er von dem Besitzer des Supermarktes schwer beschimpft und dann suchte er endlich das Weite.

Eineinhalb Stunden waren wir bei der Massage. Eine Stunde Massage und eine halbe Stunde Bodypeeling. Und es war so herrlich. Bis auf das Bodypeeling. Es fühlte sich eher an, also würde sie mir die Haut abziehen und das Peeling selbst hatte einen strengen Geruch nach Maggi und Curry.

Für die traditionelle Balinesische Massage mit Bodypeeling haben wir umgerechnet vielleicht 7€ pro Person gezahlt. Unglaublich aber wahr. Wenn wir diese Preise in Deutschland hätten, würde ich sicherlich einmal pro Woche auf einen Starbucks Coffee verzichten und dafür einmal mehr zur Massage gehen. 😀

Was wir jedoch vergessen hatten war die Zeit. Draußen war es schon dunkel und plötzlich kam uns der Hund wieder in den Sinn. Ich glaube so schnell waren wir noch nie gelaufen und viele Rollerfahren waren auch erstaunt, dass sie noch jemand auf der Straße gesehen haben. Es ist zum Glück nichts passiert. Wir haben in der Unterkunft noch etwas gegessen, haben uns noch einmal versucht den Curry gestand abzuduschen und sind nach einem weiteren anstrengende Tag in Pandawa Beach Bali ins Bett gefallen.

Raus aus der Ordnung und rein ins Chaos

Der Tag war gekommen und wir mussten Raus aus der Ordnung und rein ins Chaos.

Wir sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen. Das ist echt super einfach und super günstig in Singapore. Und ich würde auch behaupten die schnellste Variante. Nicht unbedingt die bequemste. Denn die Züge sind kontinuierlich brechend voll, obwohl sie alle 2 Minuten fahren.

Changi Airport ist mit Abstand der beste Flughafen, an dem ich jemals abgeflogen bin – natürlich neben Frankfurt 😛

Wir hatten absolut keine Probleme gehabt. Wir haben wie immer unser Gepäck vorher gewogen, umgepackt, haben dann unsere Bordkarten am Self-Check-In Automaten drucken lassen und auch unsere Bagtags. Da wir mit Air Asia fliegen haben wir uns für den billigsten Anbieter entschieden und Null Service.

Unser erster Flug mit dem Asean Air Pass. Ich werde hierzu einen weiteren Bericht zu Airpässen verfassen. Aber zunächst kommen die eigentlichen Länderberichte.

Wir haben an einem Automaten das Gepäck aufs Band, eingescanned und tschüss lieber Rucksack. Eine Dame stand noch dabei uns hätte uns helfen können, aber es hatte alles super funktioniert.

Gut gestärkt sind wir dann durch die Passkontrolle und hinein in den schönsten Shoppingflughafen. So tolle Geschäfte und wirklich gute Preise. Aber wir wollten uns ja nicht wieder vollstopfen, also sind wir hart geblieben.

Wer einen längeren Aufenthalt hat, ja der kann sich auch in die Liegen legen und schlafen. Oder er läuft durch die verschiedenen Grünanlagen und und und. Langweilig wird es in Changi sicherlich nicht.

An jedem Gate ist eine Sicherheitskontrolle. Das geht mega schnell, keine unnötigen schlangen und ach es war alles super. Wir haben dann nur noch unsere Wasserflaschen aufgefüllt und dann wurde auch schon geboarded.

Der Flug war super und alles war perfekt. Raus aus der Ordnung und rein ins Chaos. Jap und jetzt kommt der Chaos Teil.

Wir sind aus dem Flieger raus – Außenposition. Ein Bus kam, die ersten Passagiere sind rein. Wir standen in der prallen Sonne und mussten auf einen anderen Bus warten. locker 15 Minuten. Unglaublich. Dann kamen wir in einer Halle an und man hat überhaupt nicht verstanden, wo welche Reihe eigentlich ist und für wen diese ist. Egal, es sah überall gleich viel aus, wir stellen uns in der Mitte an.

Eine Stunde später haben wir viele an uns vorbei gehen sehen und es war in der Tat so, dass unsere Schlange einfach nicht schneller voran kam. Nach eineinhalb Stunden sind wir dann in eine andere gewechselt und dann hatte es noch eine halbe Stunde gedauert, bis wir durch waren. Also so etwas habe ich noch nicht erlebt. Obwohl die Schlange unendlich weiter ging und immer mehr Leute ankamen, haben manche Mitarbeiter einfach den Schalter zu gemacht und Feierabend gemacht. Ersatz oder Schichtwechsel schien ein Fremdwort.

Selten war ich so genervt wie bei dieser Ankunft. Der Beamte hatte mich noch nicht einmal angeschaut.

Das Gepäck wurde schon vom Band geholt, denn es hatte alles zu lange gedauert. Bei manchen wurde das Gepäck aufgebrochen. Anscheinend war das aber bei uns zu kompliziert, weil wir ein Travelcover um die Rucksäcke drum haben. Zum Glück!

Draußen angekommen sah man nur eine Menschenmasse die einem zuschrie „TAXI – MISS TAXI – SHEEP SHEEP“ Also ich wurde zur Miss Taxi gewählt oder wie? Oder eher zum Schaf? Oder sollte das ein günstiges Taxi sein? 😀

Am Geldautomaten hatte uns dann eine Deutsche angesprochen, wie das mit den Taxipreisen so wäre und weil wir ungefähr unsere Strecke kannten und ihr unseren Preis sagten, wusste sie in etwa, wie weit sie runter handeln müsste. Ja nicht nur wir sind unvorbereitet mal irgendwo angekommen.

Mittlerweile war es spät und wir waren mal wieder hundemüde. Der Fahrer war aber sehr nett und hatte sich total gefreut, dass wir gerne die Musik anhaben wollten.

Es war schon fast dunkel als wir im Homestay angekommen sind. Zum Glück konnten wir aber dort auch noch etwas essen. Denn auf Erkundungstour wollten wir nicht mehr. Raus aus der Ordnung und rein ins Chaos, das trifft es für die Reise von Singapore nach Bali wirklich am Besten.

Der letzte Tag in Singapore

Der letzte Tag in Singapore war eindeutig zu schnell da. Das ganze Wochenende war trotz dem weniger schönen Ausgang des Rennens grandios und unvergesslich.

Für Singapore hatten wir noch eine ganz wichtige Sache vor: Ballast abwerfen. Eigentlich eher nach Hause schicken. Wir hatten im Internet gelesen, dass es von Singapore aus am günstigsten ist ein Paket nach Deutschland zu schicken.

Wir haben 5kg Winterklamotten und Dinge, die wir als Souvenir unterwegs gekauft hatten und nicht mehr herumschleppen wollten nach Hause geschickt. Eigentlich hätten wir auch locker 10kg schicken können.

5kg leichter und ca. 80 Singapore Dollar ärmer sind wir dann noch durch die Stadt und ihre tausende Malls geschlendert. Und nein wir haben nichts neues gekauft. 😀

Der letzte Tag in Singapore war sehr gechilled. Das Wetter war aber grauenvoll. Es hatte den ganzen Tag geschüttet wie aus Kübel. Das war echt weniger schön.

Das einzig wirklich produktive, neben dem verschicken, wir hatten es geschafft unsere Unterkunft für Bali (am nächsten Tag!!!) zu buchen. Mittlerweile sind wir mit gemischten Gefühlen in Richtung Indonesien weiter gereist. Wir haben oft gehört, dass Touris dort sehr gerne über den Tisch gezogen werden und und und. Deshalb hatte ich mich auch direkt um den Transfer gekümmert und der Besitzer des Homestays in das wir uns gebucht hatten, wird uns am Flughafen abholen. Na immerhin.

Singapore in a nutshell: Wir fanden Singapore echt schön. Für meinen Freund ist es vielleicht ein bisschen zu organisiert, aber für mich perfekt. Die meisten Menschen waren freundlich, es war überall sauber und man kommt mit englisch sehr gut voran. Ja das ist leider nicht selbstverständlich in asiatischen Ländern. Eine Frau hatte mir sogar beim überqueren der Straße einen Platz unter ihrem Regenschirm angeboten. Das war echt schön. In Singapore leben die unterschiedlichsten Kulturen zusammen. Es ist bunt und friedlich. Und das fasziniert mich so an dieser Stadt.

Marina Bay Sands

Singapore Grand Prix Formel 1

Es war soweit, das große Rennen: Singapore Grand Prix Formel 1. Ganz am Anfang unsrer Beziehung haben wir mal über ein paar Dinge gesprochen, die wir unwahrscheinlich gerne tun würden.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass eines der ersten Dinge, die mein Freund sagte „Singapore Grand Prix Formel 1 das tolle Nachtrennen“ war. Jetzt war es soweit.
Es war gar nicht einfach Bilder zu machen – aber Videos 🙂

Kurioserweise kommt man im Ausland ziemlich günstig an Formel 1 Tickets ran. So habe ich damals für Melbourne vielleicht 50€ für den Renntag gezahlt und jetzt haben wir für das ganze Wochenende und mit Sitzplätzen 200€ pro Person gezahlt. Das einzige was übertrieben teuer ist, sind die Trikots, Mützen und andere Mitbringsel. Aber nun ja.

Das Wochenende verlief für unseren Sebastian echt gut und für uns auch. Wir hatten einigermaßen Glück mit dem Wetter und haben tagsüber die Stadt erkunden können. Wir brauchen nicht darüber reden wie kaputt wir abends dann ins Bett gefallen sind. 😀

Und dann kam der Regen. Nein kein Regen, es war ein riesen Schutt. Wir hatten öfters tagsüber mal eine Gewitterwolke gehabt und die hatte sich dann meistens nach einer Stunde verzogen. Aber dieses Gewitter hatte es mehr als in sich.

Schon auf dem Weg zur Rennstrecke hatte es geschüttet wie aus Kübel. Weshalb wir uns doch noch einen weitere Regenschirm kauften. Der hatte $3 gekostet. Bei der Rennstrecke kostet ein Plastikponcho $4 – also von daher hatte sich jemand im Hostel über einen neuen Schirm freuen können, denn $4 zum Einmal verwenden von Plastik – das geht gar nicht.

Und weil wir keine Taschentücher mehr dabei hatten, habe ich mir kurzerhand die Handtasche vollgestopft mit Toilettenpapier. Der Blick von dem Security war Goldwert 😀

Fakt ist, wir hatten keinen nassen Hintern, haben den Herrschaften in der Umgebung noch etwas abgeben können – die waren auch happy und die Stühle wurden auch mal sauber gemacht. 😀

Es hatte sich wieder etwas beruhigt und nur gefusselt. Die Aufwärmrunde ging los und alles schien super. Dann kam der Start. Wir sind fast aus allen Wolken gefallen, als wir gesehen haben, dass beide Ferraris aus dem Rennen waren. Und das noch in der ersten Runde. Unglaublich.

Dementsprechend waren wir auch nur noch halbherzig dabei. Das Wetter wurde aber zum Glück besser und so konnten wir noch das Feuerwerk am Ende sehen. Wäre das auch noch ausgefallen, wäre ich super traurig gewesen.

 

Singapore

Ich war bereits bei meiner ersten Weltreise für ein paar Tage in Singapore und es hatte mir damals schon sehr gut gefallen.

Marina Bay Sands
Der eigentliche Grund warum wir auch die Reise verlängert haben war die Asienplanung und eben ganz explizit wegen dem Formel 1 Rennen in Singapore.

Wir haben es zwar nie wirklich geschafft eine ordentliche Bucketlist aufzuschreiben, aber so manches haben wir auf dieser Weltreise abgehakt. Vielleicht schaffen wir es aber auch irgendwann sie mal ordentlich zu führen.

Das Frühstück in der Unterkunft war inklusive – na immerhin. Aber wirklich besonders war das nicht. Erdnussbutter und Marmelade oder Haselnussaufstrich 😀

Relativ gut gestärkt sind wir dann Richtung Marina Bay Sands. Denn ich wollte die Gardens by the Bay mir anschauen. Das Wetter war so la la. Aber wir haben wie immer das Beste draus gemacht.

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Singapore sind auch super. Sauber, pünktlich und schnell. Aber wir mussten immer umsteigen und das ist ganz schön nervig gewesen. Für 3 Stationen.

Die Gardens by the Bay sind…sehr künstlich. 😀 Ja gut, mein weiß es ja, aber man stellt es sich dann doch noch ein bisschen anders vor. Außerdem hatte es mich echt geärgert, dass man für das „Flower Dome“ und „Cloud Forest“ einen ziemlich hohen Eintritt zahlen musste. Ganz geschweige von dem Skyway.Da wir aber ohnehin etwas spät unterwegs waren und noch etwas essen wollten, bevor wir uns das Qualifiying ansehen wollten, haben wir auch diese typische Touriattraktion ausgelassen.

Also wir reden hier in der Tat von Beträgen, die unser ganzes Tagesbudget für Essen & Unterkunft gewesen wären. Und wir hatten ohnehin auch für das Hotelzimmer fast mehr als das doppelte unseres eigentlichen Budgets bezahlt. Es war auch klar, wegen dem Event, aber deshalb haben wir auch darauf dann verzichtet.

Marina Bay

Gesagt getan, wir haben etwas gegessen und sind dann eben wieder in Richtung Rennstrecke. Haben uns die Marina Bay genauer angeschaut, sind herum gelaufen und dann fing nach dem Carrera Cup schon das Qualifying an. Wir hatten auch super Plätze. Direkt am Bay Grandstand. In der Kurve von Emirates, genau dort, wo die Autos langsamer fahren mussten und unter der Tribüne durchgefahren sind.

Der Bay Grandstand
Aber oh man, was uns die Holländer auf die Nerven gegangen sind mit ihren Jubelschreien für den Verstappen. Umso mehr und lauter haben wir dann für unseren Vettel gejubelt. Zumal er ja dann auch das Qualifying gewonnen hat. Ach war das schön.

Nach dem Rennen haben wir uns noch den Bay Grandstand und seine Ständchen und Attraktionen angeschaut.

Der Merlion ein weiteres Wahrzeichen von Singapore

Singapore kann man wirklich super zu Fuß erkunden. Wir haben einiges an Kilometer zurück gelegt. Aber auch Abends durch die Straßen kann man ohne Bedenken gehen. Es war für mich als blonde Frau auch zum ersten Mal wieder angenehm durch die Straßen zu laufen. Denn in Malaysia wurde ich ständig angeschaut und regelrecht angegafft. Es hat mich zwar niemand angefasst, aber dem hätte ich dann auch schon was erzählt.

 

Dieses stachlige Gebäude erinnert an eine Durian – die Stinkfrucht

Zurück zum zweiten Tag in Singapore. Er ging super schnell zu Ende. Wir sind zurück ins Hostel und wollten uns ordentlich ausruhen, damit wir am nächsten Tag auch super fit sind. Und ehrlich gesagt, waren wir auch von unserer Sightseeing Tour echt geschafft.

Zum Glück funktionierte das Internet nicht so gut, denn somit war die Ablenkung auch nicht so groß 😀

 

Die Einreise nach Singapore

Die Einreise nach Singapore war echt anstrengend.

Wir wollten ursprünglich um 9Uhr morgens mit dem Bus fahren. Der war aber leider ausgebucht. Deshalb mussten wir echt früh raus und hatten auch nichts wirklich gefrühstückt außer zwei Donuts, die wir am Tag zuvor gekauft hatten.

Der Bus fuhr pünktlich ab und die Sitze waren groß, bequem und hatten eine Massagefunktion. Perfekt. Also sind wir gefahren. Und gefahren. Ich hatte keine Bilder zu bearbeiten, denn der Aufenthalt in Malakka war recht unspektakulär und vor allem ungewollt kurz. Also haben wir nur gechilled. Es hat auch geschüttet wie aus Kübel und wirklich schön anzusehen war die Landschaft auch nicht.

Dann kam die Ausreise aus Malaysia.

Der Busfahrer erklärte uns auf Nachfrage, dass wir alle Sachen nehmen mussten und dass wir nicht mit diesem Bus weiter fahren würden. Wenn wir durch die Kontrolle gehen würden, würde auch schon ein anderer Bus auf uns warten.

Die Beamten haben uns den Ausreisestempel in den Pass gedrückt, wir sind herum geirrt und haben dann unseren neuen Bus gefunden. Mist, keine Massagefunktion mehr.

Naja. Manche kamen mit einem Zettel in der Hand und andere eben nicht. Vor uns eine sichtlich nervöse Gruppe Asiaten – vermutlich Chinesen.

Ich bin als wieder zu dem neuen Busfahrer und habe nachgefragt, ob wir irgendwas ausfüllen müssen. JA natürlich. Pff. Und natürlich ist er just dann auch direkt losgefahren.

Gerade fertig geworden, haben wir auch schon wieder angehalten. Wir mussten wieder alle Sachen nehmen und aussteigen.

Dieses Mal : die Einreise nach Singapore.

Also mit Sack und Pack standen wir da, haben unsere Einreisekarte abgegeben, einen Einreisestempel bekommen und dann mussten wir unser Gepäck scannen lassen.

Mein Freund hat immer ein Feuerzeug dabei. Fatal für die Einreise nach Singapore. Denn JEDE EINZELNE Zigarette wird versteuert. Also musste er alles ausräumen, weil sie vermutlich nach den Zigaretten suchten.

Mein Vater hatte mir mal ein Allzweckwerkzeug geschenkt und das ist auch auf jeder Reise dabei, es hat mir damals beim Kofferaufbruch in Las Vegas geholfen und auch auf der Weltreise war es immer mal wieder nützlich.

ABER: für die Einreise nach Singapore fatal. Wieso braucht man sowas? Wieso reist man damit herum? Weil darum. Immerhin haben die Beamten ein gutes Englisch gesprochen. Witzig war jedoch, als wir sagten, dass wir von Neuseeland aus gereist sind kam als erstes die Frage, ob wir schon in Thailand waren. Nein, noch nicht, aber steht noch auf dem Plan 😀

Es ging bei uns Relativ flott. Also haben wir uns dann wieder in den Bus gesetzt. Und haben gewartet. Und gewartet. Die Busse haben neben uns geparkt und sind mit alle Mann weiter gefahren und wir standen noch immer da. Wo waren die Chinesen – dachten wir uns.

Jap unsere asiatischen Mitfahrer kamen relativ spät und sichtlich genervt zurück. Haben viel diskutiert und waren danach irgendwie verstummt.

Ich hatte glücklicherweise vorher geschaut, wo wir ankommen und wo wir lang gehen mussten, um ins Hostel zu kommen. Denn Geld gewechselt hatten wir noch nicht und hier sollte es definitiv noch ein ANZ ATM geben.

Fix und fertig kamen wir im Hostel an. Es war nicht wegen der Hitze, sondern wegen dem Schwülen. Wir sind dann auf Futter- und vor allem ATM Suche. Natürlich gab es keinen mehr. Aber immerhin hatten wir sehr viele schöne Malls dadurch entdeckt. Und unsere Formel 1 Tickets abgeholt.

Die Tickets für das Wochenende – darauf erst einen Kaffee 😀

Am Abend sind wir dann noch zum freien Training und es war einfach nur toll. Vor allem mit dem grandiosen Blick auf die Marina Bay.

Unser Ausblick <3

Mehr dazu gibt es im nächsten Bericht.