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Gartenarbeit bei STAY

Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade diesen Bericht in meinen Entwürfen entdeckt und festgestellt, dass er in der Tat nicht online gegangen ist: deshalb gibt es keine Änderung an dem Bericht. 🙂

Die Liste der Beitragsreihe „She works hard for the money“ wird nun immer kleiner und ich erfreue mich daran, dass ich einen einigermaßen geregelten Arbeitstag habe, aber es gibt immer mal was zu tun, wie zum Beispiel die Gartenarbeit bei STAY.

Die Gartenanlage bei STAY hatte ich euch ja schon einmal gezeigt und die ganze Anlage ist einfach wunderschön. Aber der Eingangsbereich hat den Chefs nicht so gut gefallen und so sollte dieser nun etwas hübscher gestaltet werden.

Demnach hieß es für mich, Handschuhe an und ran an die Gartenarbeit bei STAY.

Eigentlich haben wir nur die Rindenmulch aus einem riesigen Haufen in viele kleine Haufen im Beet umgewandelt. Die kleinen Haufen wurden später noch verteilt und dann wurde der Rest aufgeteilt. Hört sich nicht viel an, aber das war schwerst Arbeit, die man sehr gerne unterschätzt.

Das Beet sieht tausendmal besser aus als vorher, aber den neuen Markierungen zu urteilen, wird auch hier wohl noch ein bisschen was erneuert und gepflanzt. Aber die Rindenmulchhaufen waren zunächst einmal meine Gartenarbeit bei STAY.

Wenn es soweit ist, dann lasse ich es euch natürlich wissen, zumindest, wenn ich dann noch dort arbeiten darf. So langsam wird es knapp mit meiner Zeit. Man darf nur bis zu maximal 6 Monaten bei einem Arbeitgeber arbeiten. Und STAY war mein erster, richtiger Job. Ich bin froh, wenn ich nicht mehr so viel putzen muss, aber alleine wegen den lieben Chefs und den netten Kollegen, werde ich sehr traurig darüber sein, wenn ich gehen muss. Aber bis dahin habe ich noch gute zwei Monate Zeit und die werden jetzt voll ausgenutzt.

Und deshalb fand ich auch meine zusätzlichen Stunden, die ich damit verbracht habe Wände und Decken im Haus zu putzen, mitgenommen. Die wurden mit Zuckerseife abgeschrubbt, weil die Maler kamen und das Dachgeschoss neu gestrichen haben.

Gartenarbeit bei STAY

Parrots Place

Eine weitere Attraktion in Kerikeri ist neben dem Stone Store auch der Parrots Place. Wie es der Name schon vermuten lässt, sind hier sehr viele Parrots zu Hause – also Papageie.

Die meisten sprechen auch, zumindest grüßen sie einen mit einem freundlichen „hello“ mit neuseeländischem Akzent 😀

Am Eingang kann man für $2 oder $4 Nüsse etc. zum füttern kaufen. Wir fanden das total toll und haben uns jeweils ein großes Schälchen Nüsse gekauft. Was ich später von einer lieben Instagram Followerin erfahren haben: darin waren Erdnüsse und man sollte Erdnüsse mit der Schale nicht unbedingt an die Papageie füttern. Das fand ich dann schon etwas krass. Wieso kann man, wenn man nur mit diesen Vögeln zusammen arbeitet, das zulassen?

Für die Zukunft werde ich so etwas nicht mehr unterstützen, bzw. dann direkt die Pfleger daraufhin ansprechen.

Also zurück zum eigentlichen. Direkt am Anfang durften wir dann ein paar Vögelchen auf den Arm nehmen 😀

Mein Freund, der Ara

Ich hatte meinen Freund den Ara, nachdem ich dann einen temperamentvollen Brasilianer an meine Freunde abgegeben habe. Denn der meinte auf der Suche nach einem Weibchen zu sein und hat uns regelrecht angeknabbert.

Alles in allem war es ein total schöner Nachmittag und wir hätten Stunden mit den Vögeln verbringen können.

Die Haltung im Parrots Place war bei manchen nicht ganz so schön, die Käfige waren relativ klein bzw. in manchen waren zu viele Vögel. Aber auch kurioserweise nur bei manchen.

Es gab einen Ara, dem man mit viel Vorsicht etwas zu knabbern geben konnte.
Der wahrscheinlich schönste Nussknacker der Welt

Ein wunderschönes Wesen, der mal eben so eine Walnuss mir nichts, dir nichts geknackt und gefuttert hat. Auch dieser Papagei war recht gesprächig. Aber anfassen sollte man ihn nicht. Nachdem ich gesehen hatte, wie er die Wallnuss knackte, wollte ich es auch gar nicht mehr wirklich.

 

 

Der etwas arg arrogante Kakadu

Man kann dort an den verschiedensten Vogelarten vorbei gehen, mit prachtvollem und kunterbuntem Gefieder. Im hinteren Bereich geht es in ein Gehege hinein, in dem die Vögel frei herum fliegen. Dort machen es sich dann auch die Vögel auf einem selbst gemütlich oder eben auf der Futterschale. Ganz nach dem Motto „Selbstbedienung“. Wir hatten einen wundervollen Nachmittag im Parrots Place. Die Sache mit dem Futter und manchen Käfigen war so naja, aber vielleicht kam die Message auch noch nicht in Neuseeland an – wer weiß das schon.

Parrots Place

 

Kawakawa Hundertwasser Toiletten

Kawakawa Hundertwasser Toiletten

Es war ein verregneter Tag, als wir zum shoppen nach Whangarei fuhren und somit beschlossen wir einen kleinen Stopp bei den Kawakawa Hundertwasser Toiletten einzulegen.

Sicherlich wären die Toiletten schöner gewesen, wenn die Sonne durch die Fenster scheinen würde. Aber wir sprechen hier immer noch von Toiletten 😀 Ich finde es etwas seltsam, dass ein ziemlich bekannter Künstler irgendwo im nirgendwo Toiletten verschönert hat. Für eine kleine Pinkelpause auf der Fahrt in den Norden ist so eine hübsche, kunstvolle Toilette vielleicht doch mal ganz schön.

 

 

Kawakawa

 

Es gibt außerdem noch einen Park, den wir aber leider nicht besuchen konnten. Er war geschlossen. Winter und so. Da fragt man sich manchmal wirklich: wollen die Neuseeländer keine Touristen in der Offseason? Oder was für ein Problem haben sie, Geschäfte, Museen oder Attraktionen auch über Winter offen zu lassen? Das war dann das zweite Mal in Folge, dass wir etwas sehen wollten und nicht konnten, wegen dem Winter. Und weil wir das erleben durften, haben wir bei der Nordinseltour auch besser geplant, denn wir können so einiges nicht machen, weil es Winter ist. Sehr Schade, aber das ist leider die Realität.

 

Hundertwasser Park
So jetzt aber zu den eigentlich Kawakawa Hundertwasser Toiletten und zu einer zusammengefassten Übersetzung des Flyers:
Hundertwasser Toiletten
Hundertwasser Toiletten

„Friedensreich Hundertwasser, der österreichische Künstler hatte bereits in den 1970er Jahren eine Farm hier in Neuseeland bzw. in Kaurinui bei Kawakawa gekauft, wo er auch begraben wurde. Er wurde 1986 neuseeländischer Staatsangehöriger. Einige Stücke, die in den Toiletten verbaut sind, wurden von den Schülern aus Kawakawa angefertigt, die Ziegelsteine wurden von lokalen Gebäuden genommen und die Fenster wurden aus alten Glasflaschen hergestellt.“

 

Hundertwasser Toiletten
Hundertwasser Toiletten

Es ist hübsch anzusehen. Wenn man nach Kawakawa reinfährt (von Auckland/Whangarei aus) sieht man einen verzierten Bogen, der auf den Künstler aufmerksam macht.

Wenn man ohnehin durchkommt, kann man sich die Kawakawa Hundertwasser Toiletten einmal anschauen. Man muss aber aufpassen, denn durch Kawakawa ist man schnell durchgefahren 🙂

Russell

Wir waren ja einige Zeit in den Bay of Islands und dazu gehört auch einfach ein Besuch nach Russell.

Bay of Islands

 

Wir wollten uns einen schönen, gemütlichen Sonntagvormittag mit einem Spaziergang und einem Lunch gönnen. Deshalb sind wir mit dem Auto nach Paihia gefahren und sind dann mit der Passagierfähre nach Russell. Man kann auch ab Opua mit der Autofähre fahren, aber die fährt nicht so häufig und wir konnten das Auto in Paihia kostenlos parken.

Denn was ich wusste, aber mein Freund nicht: Russell ist winzig klein. 😀
Ehemaliges Polizeihaus

Wir sind also vom Fährterminal raus, einmal rechts gelaufen und standen nach kurzer Zeit schon vor dem Haratu – Maori Cultural & Craft Center.

Ein paar Schritte weiter an der ältesten Kirche Neuseelands und vorbei am Russell Museum. Dazwischen gabs immer mal ein paar kleine, schnuckelige Häuser. Aber jap das war es. Das ist Russell. Und der Eintritt in das Museum hätte $20 gekostet. Und das war echt klein. Wir sind auch nicht reingegangen, weil wir bei diesem Eintrittspreis einfach nur den Kopf schütteln konnten. Und wie auch uns ging es vielen anderen auch.

 

Russell
Der eigentliche Ausflugsgrund war ja aber Lunch bei Hone’s Garden. Das uns von meiner Chefin bei STAY empfohlen wurde.
Die Happy Ferry

Wir wären sehr gerne zu Hone’s Garden, aber das Restaurant war wegen der Winterzeit geschlossen. Oh man, ich kann euch sagen, wir haben uns mehr als geärgert. Nirgendwo im Internet stand, dass es geschlossen sein würde. Und da standen wir, mit leerem Magen vor einem geschlossenen Restaurant. Und irgendwie hatte alles zu, was einigermaßen nett aussah. Chowder wollten wir keine essen, also gab es einen Kaffee und nach einem weiteren kurzen Spaziergang durch Russell sind wir dann wieder mit der Fähre nach Paihia und haben dann am Ende doch zu Hause gegessen. 🙂

 

 

The Old Packhouse Market

Jeden Samstag kann man hier in Kerikeri zum The Old Packhouse Market einkaufen gehen.

The Old Packhouse Market
Es gibt unwahrscheinlich lecker aussehende Sachen, landestypische Küche und viele, kleine Kunsthändler sind jede Woche vertreten.
Ab und an war man auch günstiger als im Supermarkt

Ab und an kann man auch beim frischen Obst und Gemüse ein Schnäppchen machen. Auch der Kaffee schmeckt dort ganz gut. Aber uns ist leider echt der Appetit vergangen, als wir die Preise gesehen haben. Das hat gar nichts mit geizig zu tun. Anstatt uns ein Croissant für $5 zu gönnen oder ein Sauerteigbrot für $7 zu kaufen, sparen wir das Geld und gehen lieber irgendwo anders gut essen oder kaufen uns etwas schönes.

Ich habe mit meiner Kollegin darüber gesprochen und auch sie meinte, dass The Old Packhouse Market mehr für die Touristen sei und der kleinere, Sonntagsmarkt eben für die Einheimischen. Denn dort sind die Preise auch noch mal günstiger und es ist nicht so voll. Also ähm ja, dieser Sonntagsmarkt der ist ziemlich klein. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes einmal 50m hochgelaufen und 50m runter gelaufen, das wars.

The Old Packhouse Market – schön aber teuer
The Old Packhouse Market ist schon einmal schön anzusehen. Man fühlt sich schon ein bisschen zurück in das 19. Jahrhundert versetzt, aber dort einkaufen, das kam nicht oft in Frage.
Nicht wirklich hübsch angerichtet oder?

Zumal uns auch ziemlich oft der extreme Plastikverbrauch dort gestört hat. Jap ganz richtig gelesen, PLASTIK. Auf dem Markt. Und sorry, auf dem Markt zum frischen Obst & Gemüse, da gehört kein Plastik hin. Zumindest nicht für uns. Es war auch nicht schön, dass das Obst & Gemüse in den zugeschnürten Plastikbeutel angefangen hat zu schwitzen. Es sah nicht schön aus, dass auf einem Tisch das Obst & Gemüse in Plastikbeutel nebeneinander lagen. Es war komplett anders und überhaupt nicht unsers. Ein einziger Stand hat überwiegend Körbe dort stehen, an dem man seine Ware selbst in Plastiktüten oder eben im Korb o.ä. mitnehmen kann.

 

 

Monsterknobi

Wir hoffen, dass wir vielleicht hier und da noch einmal die Chance bekommen auf einen anderen Markt zu gehen, damit wir das ganze besser vergleichen können.