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Die Einreise nach Singapore

Die Einreise nach Singapore war echt anstrengend.

Wir wollten ursprünglich um 9Uhr morgens mit dem Bus fahren. Der war aber leider ausgebucht. Deshalb mussten wir echt früh raus und hatten auch nichts wirklich gefrühstückt außer zwei Donuts, die wir am Tag zuvor gekauft hatten.

Der Bus fuhr pünktlich ab und die Sitze waren groß, bequem und hatten eine Massagefunktion. Perfekt. Also sind wir gefahren. Und gefahren. Ich hatte keine Bilder zu bearbeiten, denn der Aufenthalt in Malakka war recht unspektakulär und vor allem ungewollt kurz. Also haben wir nur gechilled. Es hat auch geschüttet wie aus Kübel und wirklich schön anzusehen war die Landschaft auch nicht.

Dann kam die Ausreise aus Malaysia.

Der Busfahrer erklärte uns auf Nachfrage, dass wir alle Sachen nehmen mussten und dass wir nicht mit diesem Bus weiter fahren würden. Wenn wir durch die Kontrolle gehen würden, würde auch schon ein anderer Bus auf uns warten.

Die Beamten haben uns den Ausreisestempel in den Pass gedrückt, wir sind herum geirrt und haben dann unseren neuen Bus gefunden. Mist, keine Massagefunktion mehr.

Naja. Manche kamen mit einem Zettel in der Hand und andere eben nicht. Vor uns eine sichtlich nervöse Gruppe Asiaten – vermutlich Chinesen.

Ich bin als wieder zu dem neuen Busfahrer und habe nachgefragt, ob wir irgendwas ausfüllen müssen. JA natürlich. Pff. Und natürlich ist er just dann auch direkt losgefahren.

Gerade fertig geworden, haben wir auch schon wieder angehalten. Wir mussten wieder alle Sachen nehmen und aussteigen.

Dieses Mal : die Einreise nach Singapore.

Also mit Sack und Pack standen wir da, haben unsere Einreisekarte abgegeben, einen Einreisestempel bekommen und dann mussten wir unser Gepäck scannen lassen.

Mein Freund hat immer ein Feuerzeug dabei. Fatal für die Einreise nach Singapore. Denn JEDE EINZELNE Zigarette wird versteuert. Also musste er alles ausräumen, weil sie vermutlich nach den Zigaretten suchten.

Mein Vater hatte mir mal ein Allzweckwerkzeug geschenkt und das ist auch auf jeder Reise dabei, es hat mir damals beim Kofferaufbruch in Las Vegas geholfen und auch auf der Weltreise war es immer mal wieder nützlich.

ABER: für die Einreise nach Singapore fatal. Wieso braucht man sowas? Wieso reist man damit herum? Weil darum. Immerhin haben die Beamten ein gutes Englisch gesprochen. Witzig war jedoch, als wir sagten, dass wir von Neuseeland aus gereist sind kam als erstes die Frage, ob wir schon in Thailand waren. Nein, noch nicht, aber steht noch auf dem Plan 😀

Es ging bei uns Relativ flott. Also haben wir uns dann wieder in den Bus gesetzt. Und haben gewartet. Und gewartet. Die Busse haben neben uns geparkt und sind mit alle Mann weiter gefahren und wir standen noch immer da. Wo waren die Chinesen – dachten wir uns.

Jap unsere asiatischen Mitfahrer kamen relativ spät und sichtlich genervt zurück. Haben viel diskutiert und waren danach irgendwie verstummt.

Ich hatte glücklicherweise vorher geschaut, wo wir ankommen und wo wir lang gehen mussten, um ins Hostel zu kommen. Denn Geld gewechselt hatten wir noch nicht und hier sollte es definitiv noch ein ANZ ATM geben.

Fix und fertig kamen wir im Hostel an. Es war nicht wegen der Hitze, sondern wegen dem Schwülen. Wir sind dann auf Futter- und vor allem ATM Suche. Natürlich gab es keinen mehr. Aber immerhin hatten wir sehr viele schöne Malls dadurch entdeckt. Und unsere Formel 1 Tickets abgeholt.

Die Tickets für das Wochenende – darauf erst einen Kaffee 😀

Am Abend sind wir dann noch zum freien Training und es war einfach nur toll. Vor allem mit dem grandiosen Blick auf die Marina Bay.

Unser Ausblick <3

Mehr dazu gibt es im nächsten Bericht.

Malakka

Nach einer sehr ereignisreichen Busfahrt sind wir dann nach 12,5 Stunden in Malakka angekommen.

Ziemlich spät haben wir eingecheckt und eigentlich wollten wir ursprünglich nur eine Nacht hier bleiben, haben uns dann aber doch für zwei Nächte entschieden – falls etwas schief geht. Und nein, wir haben das ganze Entertainment Paket von Transnasional nicht dazu gebucht und vorher gewusst. 😀

Leider hatten wir bei unseren zahlreichen online Buchungen (weil meistens super kurzfristig und so) oft überlesen oder gar nicht gesehen, dass es viele Zimmer ohne Fenster gibt. Natürlich, wie soll es anders sein bei so viel Glück an einem Tag: Das Zimmer war ohne Fenster. Na ganz toll. Und sauber ist anders.

Als dann mein Freund die Decke zurück geschlagen hat und wir Fußabdrücke auf dem Laken gesehen haben, ist mir dezent der Kragen geplatzt.

Wir sind wieder zur Rezeption, dann habe ich mal eben erwähnt dass ich im Housekeeping und im Reisebüro gearbeitet habe und das inakzeptabel ist und siehe da: ein Upgrade auf ein großes, naja sauberes Zimmer mit Fenster. Und auf einmal ist uns das Personal regelrecht in den Hintern gekrochen. Wir bekamen extra Wasser, alles wurde extra sauber gemacht und tausend Mal nachgefragt, ob alles okay ist.

Zu kaputt um noch auf Futtersuche zu gehen, sind wir genervt, durchgefroren, hundemüde, ausgehungert, aber immerhin geduscht ins Bett.

Der nächste und letzte Tag in Malakka kann ja nur besser werden.

Wir haben uns bei McDonalds ein Frühstück genehmigt, denn wir wussten ja nicht wo wir hin gehen können und hatten auch immer noch keine großartige Lust richtig Ausschau zu halten.

 

Vom Taxifahrer wussten wir das „Malakka a World Heritage City“ ist. Very clean. Aber das stimmte. Für Malaysia war es sehr sauber. Und so sind wir einfach nur durch die Stadt geschlendert, haben uns die bunten Tuk Tuk ähnlichen Fahrzeuge angeschaut und sind eben auf Busticketsuche. Wer hätte denn schon einen Ticketverkaufschalter in einem Foodcourt in einem Krankenhaus erwartet? Alleine schon Foodcourt in einem Krankenhaus. Wir haben uns gekringelt vor lachen. Aber immerhin stand unserer Busfahrt nach Singapore nichts mehr im Weg. Wir konnten zur Bushaltestelle laufen, haben die Tickets ohne Gebühren und ohne Internet buchen können.

Am Abend sind wir noch einmal durch die Straßen und haben uns die Altstadt noch einmal angeschaut. Auf eine Bootsfahrt haben wir verzichtet, wir sind lieber gelaufen. Die Bewegung hatte uns nach dem vielen sitzen echt gut getan.

 

Außerdem wollten wir auch relativ früh ins Hotel zurück, denn am nächsten Tag ging es nach Singapore und somit zum absoluten Highlight während unseres Asientrips: das Formel 1 Rennen.

Aber dazu demnächst mehr auf meinem Blog.

Busfahren in Malaysia

Nach unserem Städtetrip in Kuala Lumpur hieß es für uns mal wieder Busfahren, aber dieses Mal durch Malaysia.

Von Kuala Lumpur nach Penang sind wir mit der Busgesellschaft „Nice“ gefahren. Und die waren auch wirklich nice 😀
Busfahren in Malaysia ist wirklich gut und günstig. Und diese Natur…

Es gab sogar Bordentertainment, Wasser und Kekse. Also sogar mehr als bei Air Asia. Die Fahrt hat uns RM 57 pro Person also ca. 11€ gekostet. Insgesamt für 4Stunden Fahrt. Wobei wir die meiste Zeit eh geschlafen haben.

Dann haben wir von Penang nach Malacca Transnasional gebucht. Die einzige Gesellschaft ab Penang Island.

Eine Busfahrt die ist lustig, eine Busfahrt die ist schön… NICHT

Es fing damit an, dass wir um 8.30 Uhr morgens abfahren. Um 8.00Uhr sollte man sich am Counter melden. Passdaten etc. müssen bei der Buchung angegeben werden! 8.00 Uhr kein Mensch da. 08.05 Uhr ein Mensch da- kein Schlüssel. 08.10 Uhr zwei Menschen da, aber Schlüssel IM Büro ? Spätestens 15 Minuten vor der Abfahrt sollte man alles geklärt haben. Okay. Der Gute guckt aufs Ticket, sagt ist alles gut, wir sollen unten warten. 08.25 Uhr kein Bus da. Büro noch immer zu. 08.30 Uhr Bus kommt. Der Fahrer will noch immer nichts sehen und wir sind insgesamt 3 Leute in einem riesigen Reisebus. Wir sind dann um 08.37 Uhr los gefahren. Naja also das geht ja noch.

Dann mussten wir tanken. Bei laufendem Motor. So machen das alle hier. Vielleicht 30 Minuten weiter haben wir dann wieder angehalten.

Es wurde nichts gesagt. Wir haben 30 Minuten nichts ahnend da gesessen. Eine Stunde und dann hat die andere Passagierin mal nachgefragt, was denn los sei. Der Mechaniker ist auf dem Weg. Der Busfahrer spricht kaum englisch und sein Copilot auch nicht. Na ganz toll. Das Gute war, ich habe alle Blogberichte aufarbeiten können und einen Teil der Bilder bearbeitet. Das Schlechte, ohne Internet kann ich nichts hochladen. Und noch schlechter: mein Freund wurde hungrig. Eineinhalb Stunden nichts. Dann kam der Mechaniker. Nach zwei Stunden wurde die andere Passagierin in einen anderen Bus gebracht. Supernicebus. Zweieinhalb Stunden nichts. Dann habe ich mal mit Händen und Füßen gefragt, wann wir denn los fahren oder ob ein anderer Bus uns abholt. Da hat der Busfahrer mal herzlich gelacht.

Drei Stunden. Ein anderer Bus kam für nach Kuala Lumpur. Wieder Transnasional und die Freude hielt sich in Grenzen. Wir müssen also in Kuala Lumpur umsteigen.

Während der ganzen Zeit lief der Motor. Aber mit dem Motor ist was nicht in Ordnung. Da fehlen einem manchmal echt die Worte. Wir waren aus einem Gefrierschrank in den nächsten gestiegen. Immerhin machte der neue Busfahrer halt an einer Raststätte an der wir uns etwas zu essen holen konnten. Es wurden dann die heißgeliebten Pitu Bamboo. Richtig satt machen die nicht, aber auf alles andere hatten wir keine Lust. Eigentlich hätten wir nur noch eine Stunde Busfahrt vor uns gehabt. Jetzt lagen wieder mindestens 5 Stunden vor uns.

Irgendwo im Nirgendwo haben wir dann um 18 Uhr angehalten. Sehr viele Busse von Transnasional standen in diesem Busterminal.

Wir durften umsteigen. Dieses mal in einen funkelnagel neuen Bus. Zwei Fahrer, aber wieder sprach keiner wirklich englisch. Dann kam ein Stau nach dem anderen. Ich hatte mittlerweile zwei Cardigans an und mich und meinen Freund mit dem Schal zugedeckt. Wir waren durchgefroren, müde und erschöpft. Also wer Busfahren in Malaysia auf seiner Reiseplanung stehen hat: schön warm anziehen. Es wurde dunkel und irgendwann hat man die leuchtenden Gebäude und Straßen von Malakka gesehen. Wir hielten an einer Tankstelle. Aber schon wieder tanken, das kam uns spanisch vor.

Die Fahrer mussten nach dem Weg fragen. Uns ist in diesem Moment alles aus dem Gesicht gefallen, wir wussten nicht ob wir lachen oder weinen sollen.

Irgendwann stand der riesen Reisebus mit zwei Fahrgästen und zwei Fahrern mitten auf der Straße und musste in eine andere Straße hineinmanövrieren. Dann die Rettung. Ein Motorrollerverleih schickte einen Fahrer voraus der uns zur Haltestelle bringen soll. Kann ja nichts mehr schief gehen… sollte man meinen. Aber wir haben die wahrscheinlich dabbischsten Fahrer allerzeiten erwischt. Und zwischen heißen Diskussionen und viel Gegiggel der Fahrer haben sie den Eingang für zum Busterminal nicht gefunden. Also wieder eine extra Runde. Dann hatte er den Eingang gefunden für den gesamten Platz, aber nicht den für die Busse. Also wieder eine Extrarunde und viel Wartezeit.

Nach 12,5 Stunden Busfahren, oder im Bus warten, aber vor allem frieren, kamen wir endlich an. Mir hatte die Klimaanlage ganz schön zu schaffen gemacht und ich war am Ende meiner Kräfte. Ich vermute, dass die Busfahrer etwas zu den Taxifahrern gesagt hatten, denn der Preis war ausnahmsweise direkt fair und wir mussten nicht handeln. Die Fahrer haben sich bei uns bedankt und haben sich gefreut, dass wir doch noch in Malakka angekommen sind und haben uns eine gute Weiterreise gewünscht.

Der Taxifahrer hat uns noch eine private Stadtführung gegeben und dabei wollten wir nur noch ins Bett.

Gegen halb zehn haben wir dann im Hotel eingechecked. Den Bericht zum Aufenthalt in Malakka findet ihr demnächst hier.

Dann stand vorerst das letzte Mal Busfahren in Malaysia an: für nach Singapore.

Per Zufall habe ich im Internet gesehen, dass ganz in der Nähe von unserem Hotel ein Busterminal sein musste. Also sind wir herum geirrt. Schilder Fehlanzeige. Nach langem Suchen und Fragen haben wir dann im Footcourt vom Krankenhaus, neben dem 7 Eleven ein Ticketschalter gefunden. 😀

Die Tickets hatten den gleichen Preis wie im Internet, also haben wir sie dort gebucht. Unser favorisierter Bus war bereits ausgebucht, also mussten wir den um 7.30 Uhr am nächsten Morgen nehmen.

Immerhin konnten wir dorthin laufen und sind somit sehr günstig von Malakka nach Singapore gekommen. RM 25 pro Person, also ca. 5€ p.P. Und die Sitze waren bequem, man konnte sich fast hinlegen und sie hatten eine Massagefunktion ?

Aber die Ausreise und Einreise war anstrengend. Deshalb geht es hier demnächst zu einem gesonderten Bericht. Also Busfahren in Malaysia kann wirklich sehr unterschiedlich sein.

Streetart in Georgetown

Nach unserem Aufenthalt in Kuala Lumpur ging es weiter nach Penang zur Streetart in Georgetown.

Ich warne direkt vorne weg: dieser Bericht wird etwas länger. Aber da wir 3 Tage in Penang waren und auch eigentlich nur wegen der Streetart in Georgetown und dem Strand packe ich dieses Mal alles in einen Bericht 🙂

Wir sind mit dem Bus von Kuala Lumpur direkt nach Penang gefahren. Einen genaueren Bericht zum Busfahren in Malaysia findet ihr hier auf meinem Blog.

An der Bushaltestelle angekommen wurde man natürlich direkt mit Taxiangeboten überrumpelt, aber dieses Mal waren wir gut vorbereitet und wurden nicht über den Tisch gezogen. Ganz im Gegenteil wir haben sogar im Nachhinein erfahren, dass wir einen sehr guten Preis ausgehandelt haben. Das hat uns schon mal gut getan.

Die Busfahrt war doch etwas anstrengender als gedacht und weil man im Hotel eine Kaution hinterlegen musste für den Schlüssel und Touristenabgaben neuerdings hat und die nur in Bargeld bezahlt werden können, mussten wir also auf ATM Suche gehen. Gar nicht mal so einfach. Aber immerhin haben wir dieses Mal darauf gepfiffen nach einem ANZ ATM zu schauen. Denn laut ANZ (Neuseeländische Bank) gibt es in ganz Asien überall ATMs an denen man kostenlos abheben kann. Es gab keinen einzigen in Kuala Lumpur und auch nicht in Penang. Auch das haben wir vorher nachgeschaut.

Wir sind dann mal wieder durch eine Shopping Mall, haben etwas gegessen und haben eben das Geld abgehoben. Danach sind wir wieder ins Hotel gedabbelt und da war auch schon der erste Tag vorbei.

Am nächsten Morgen sind wir dann eben durch die Stadt, Richtung Hafen und haben mit der Streetart Tour angefangen. Man bekommt in Georgetown überall Stadtpläne auf denen diese Kunstwerke genau eingezeichnet sind. Wer die Künstler sind etc. steht aber leider nicht dabei. Und wirklich Fußgänger freundlich macht es das auch leider nicht. Aber wir waren abgehärtet von KL. 😀

 

 

Das erste Bild war wirklich witzig und okay. Erschrocken hat uns aber die Umgebung.

Es ist ein Weltkulturerbe. Das mag ja sein, aber wir haben uns gefragt, wie man es tolerieren kann, dass hier so derart die Umwelt verschmutzt, nein zugemüllt wird. Ich stand am Wasser und mir kamen die Tränen, mir wurde schlecht und ich wollte nichts mehr als weg von diesem Ort. Ich werde keine Bilder von diesem Dreck hochladen. Ich hatte mich schon darüber zu sehr bei den Batu Caves geärgert. Und der Strand hatte sich für uns somit auch erledigt, denn eins war sicher: hier wäre ich noch nicht einmal mit den Füßen ins Wasser. Ich bin keine Umweltaktivistin, aber so etwas zu unterstützen, nein das werde ich gewiss nicht. Wir haben dort nichts gekauft und waren ganz schnell wieder weg.

UNESCO World Heritage Site Chew Jetty

Die Altstadt in Georgetown ist eigentlich auch nur dank der vielen Straßenkunstwerke ganz nett und es macht Spaß durch die kleinen Gässchen zu laufen, um die eigentlichen Kunstwerke zu entdecken. Meistens jedoch entdeckt man auch sehr viel, dass noch nicht auf den Karten ist. Denn immer mehr Künstler verschönern die Stadt mit ihren Werken.

 

 

Ich finde auch, dass man in Deutschland an einigen Orten mehr Streetart zulassen könnte.

Wir haben zum Beispiel in der Nähe in Mainz-Kastel am Brückenkopf wunderschönes Graffiti. Es gibt einen Unterschied zwischen Geschmiere und Kunst. Und ganz ehrlich so eine Marge inmitten der Stadt ist doch auch ganz witzig. Vielleicht nicht gerade in der Nähe unseres Doms in Mainz, aber es gäbe doch sicherlich ein paar Plätzchen in der hippen Neustadt.

Wie findet ihr die Streetart in Georgetown? Hier ein paar weitere Bilder

 

Damit waren wir zwei Tage beschäftigt und haben trotzdem nicht alles gesehen. Wir waren zwar auch Abends auf einem Markt, aber der war eher nervig und es gab nur knock-offs. Da wir so etwas nicht tragen, war es eher uninteressant für uns. Man kann sich außerdem in Penang verschiedene Tempel oder Butterflyparks etc. anschauen, aber das hatte uns nicht interessiert.

Der nächste Stopp war dann Malakka. Aber diese Busfahrt dorthin, die war lustig. Im Nachhinein. 😀 Aber lest dazu mehr im nächsten Bericht.

Botanischer Garten in Kuala Lumpur

Nachdem wir total genervt von den Batu Caves zurück zu KL Sentral kamen, haben wir uns den Botanischen Garten in Kuala Lumpur angeschaut.

Wir haben so ziemlich alles zu Fuß erkundet. Und das kann man in Kuala Lumpur so eher mäßig. Natürlich sind die Öffentlichen Verkehrsmittel gut und günstig, aber naja.

Es hat uns Spaß gemacht, wir hatten ohnehin genügend Zeit und man sieht doch immer mal was anderes, als wenn man von einer Metro Station zur nächsten Fährt. Auch wenn die Luft durch die ganzen Roller gar nicht so dolle ist. Und auch die Hitze einem manchmal in dieser Kombination echt zu schaffen machen kann.

Der war ganz schön versteckt, der Botanischer Garten in Kuala Lumpur. Aber wir haben ihn gefunden. Es gibt dennoch weitaus schönere, das muss man fairerweise sagen.

Botanischer Garten in Kuala Lumpur

Immerhin war die Luft dort etwas angenehmer. Außerdem gab es wieder sehr viel für Familien mit Kindern. Und sowohl ein riesiger Butterfly Park als auch ein Vogelpark gibt es im Botanischen Garten. In dem Teich sind nicht nur viele Fische, sondern auch Schildkröten. Das war für uns das absolute Highlight dort. Ansonsten ist es nett und es gibt ein Orchideenhaus und Hibiskushaus und und und. Man kann locker einen Tag in dem Park verbringen.

 

Es ist ein netter Ort um den freien Tag mit Familien und Freunden zu verbringen, aber uns hat auch ein bisschen die Muse gefehlt. Vielleicht lag es an dem Misslungenen Ausflug zu den Batu Caves, aber vielleicht auch daran, dass wir schon wieder die Rucksäcke packen mussten.

Total lecker: Putu Bamboo

Wir sind danach wieder Richtung Stammlokal, haben uns leckeres Streetfood gegönnt und waren bei Dr. Fisch. Also mein Freund, ich nicht. Wir haben dann noch unser Busticket nach Penang gebucht und haben den Abend etwas entspannter angehen lassen. Das war auch nötig nach den vielen Ereignissen in KL, abgesehen von dem im Botanischen Garten in Kuala Lumpur.

Batu Caves

An unserem dritten Tag in KL sollte es zu den berühmten Batu Caves gehen. Ich hatte im Internet gelesen, dass man die Knie bedeckt haben muss und hatte deshalb in unserer Unterkunft noch einmal nach gefragt. Mein Freund und ich hatten gleich lange Shorts an – gerade so über den Knien. Ich hatte nach einer erwas längeren Hose vorher schon geschaut, aber keine gefunden die mir gefallen hätte.

 

 

Also gut, wir fuhren mit der Bahn zu KL Sentral (RM 1.30 für eine Station) und von dort aus zu den Batu Caves (RM 2.60 für gefühlte drölfzig Stationen). Die Preispolitik der Öffentlichen Verkehrsmittel verstehen wir nicht ganz, aber das ist jetzt auch nebensächlich.

An der Endhaltestelle angekommen sah die Welt schon ganz anders aus…naja zumindest die Haltestelle sah weniger gepflegt aus, als die anderen in KL.

Wenn man dann heraus kommt (mit dem Menschenschwarm) steht ein Souvenirstand nach dem anderen und ein Fressständchen nach dem anderen. Dass es Touristisch sein wird, war mir klar, aber das war schon abartig. Dann gingen wir am Tempel vorbei und uns kamen schon die ersten Äffchen entgegen.

Der Geruch war nicht sonderlich angenehm, es hat nach Dreck und Müll und faulem Essen gestunken.

Wir sind an einem Vogelgehäge vorbei, der Eintritt gekostet hätte. Die Haltung war zum kotzen. Stinkig, ungepflegt und für die Anzahl viel zu klein, zumindest was man von außen sehen konnte. Vor dem Treppenaufstieg waren Hunderte Tauben. Der Platz war eine reine Baustelle und sehr dreckig. Aber es gab weitere Baustellen und Souvenirshops um die Ecke. Und noch ein paar Eingänge, an denen man Eintritt für irgendwas zahlen konnte.

Wir kamen am Treppenaufgang an und man wurde als Frau gemustert, ob man die richtige Kleidung trägt und die Männer hätten Backsteine nach oben schleppen sollen. Vor uns eine Frau, die ein Bauchfreies Top anhatte, etliche Frauen mit Trägertops, aber meine Hose war zu kurz.

Aber HEY! Man kann sich für RM 5 ein dreckiges und vollgeschwitztes Tuch ausleihen. Mir kamen die ersten Zweifel, immerhin wollten wir in die Höhle und eben die Treppen hinauf.

Nachdem ich dann freundlich fragte was der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen KNIEN sei (vielleicht die Behaarung? Es sollte ein Spaß sein) und die kleine Inderin so derartig frech und ausfallend wurde, haben wir uns auf dem Absatz umgedreht und sind wieder gegangen.

Wenn ich super Shorts angehabt hätte, okay. Es sind in der Tat welche davor gestanden, die einen 2. Lippenstift gebraucht hätten. Aber die Tatsache, dass sowohl mein Freund als auch ich die gleichen Hosenlänge anhatten, Frauen Bauchfrei hochgelaufen sind, das hat uns echt geärgert.

Auf dem Rückweg zur Bahn haben wir dann ein paar Äffchen beim Sex erwischt (eigentlich wollte ich ein normales Bild machen, aber nein da hat er sich einfach Mal eben bedient – vor meiner Kamera!). Und als uns dann noch ein total heruntergekommener und ungesunder, kranker Hund über den Weg gelaufen kam, wollten wir nichts mehr als weg von diesem Ort.

Wir haben die Batu Caves, die Batu Caves bleiben lassen. Wir waren dort, hatten mehr als schlechte Erfahrungen gemacht und wissen eines ganz sicher, an diesen hässlichen Ort wollen wir nie mehr zurück.

Kuala Lumpur

Am zweiten Tag in Kuala Lumpur haben wir nichts weiter besonderes getan, als wieder einmal die Stadt zu erkunden.

Wir sind dieses Mal aber zu den Petronas Towers mit der MRT gefahren. Also ich könnte hier ausholen, wie toll die Haltestellen dort sind. Gepflegt, sauber, normal riechend oder auch teilweise besser als auf der Straße und vor allem sicher und keine Obdachlosen.

Da könnte sich so manch eine Verkehrsgesellschaft bzw. Stadt mal ein Scheibchen von abschneiden. Schwarz fahren ist auch hier nicht wirklich einfach, denn man muss jedes Mal durch ein kleines Gate. In so vielen Städten der Welt gibt es das, ich frage mich wirklich warum Deutschland nicht dazu fähig ist oder warum es das in Deutschland einfach nicht gibt.

Sogar Achterbahnen gibt es in den Shoppingmalls

Aber nun gut, das tut jetzt hier nichts zur Sache. Wir sind also mit einem Token (so heißen die Chips die man am Fahrscheinautomaten bekommt) für ein paar Cent nach KLCC gefahren. Man kommt in einer Mall an. Was für eine Überraschung. Kuala Lumpur scheint nur aus Shoppingmalls zu bestehen.

Wir sind also etwas herum geschlendert und dann haben wir die Straße überquert und sind zu den Petronas Towers. Und wie soll es sein – hier ist eine größere und noch schönere Shoppingmall. 😀

Wenn man rechtzeitig Tickets bucht, kann man auch auf eine Aussichtsplattform. Das haben wir aber nicht gemacht. Zum einen, weil wir es nicht wussten und zum anderen weil wir so etwas lieber spontan entscheiden. Wer möchte sich denn schon so etwas bei Regen ansehen? Eben- wir auch nicht.

Die Parkanlage drum herum ist wirklich schön und es gibt auch sehr viel für Kinder und Familien.

Auf der Suche nach einem kleinen, feinen Lokal sind wir dann von einer Shoppingmall in die nächste gekommen und irgendwann standen wir dann doch in einer riesigen Foodstreet drin. Das Essen sah fast überall echt lecker aus, aber wir sind zum Geheimtipp von unseren Freunden, die wir am Flughafen wieder getroffen haben.

 

Es war der hammer und mega lecker. Ich persönlich wäre vermutlich nicht rein gegangen, wenn die Bewertungen und die Empfehlung nicht so gut gewesen wären.

Wenn ich eines in Kuala Lumpur gelernt habe, dann das man die Restaurants nicht nur nach seinem „Äußeren“ bewerten soll.

Als es dann dunkel wurde sind wir wieder zu den Petronas Towers zurück. Denn dort gibt es jeden Abend eine Art Springbrunnen Show. Und Hochhäuser und bunte Lichter, das ist genau meins.

 

 

Abends sind wir dann nur noch ins Bett gefallen. Am nächsten morgen sollte es zu den Batu Caves gehen. Wieso wir uns mehr geärgert haben, lest ihr dann im nächsten Bericht.

Kuala Lumpur die Erste

an Flaggen mangelt es in Malaysia nicht…

Wir kamen in Kuala Lumpur ohne Probleme an. Die Einreise war sehr…gewöhnungsbedürftig. Wir haben uns nach Möglichkeiten umgesehen, wie wir zu unsrer Unterkunft kommen. Wir konnten entweder mit dem Bus oder dem Express Zug fahren. Wir haben uns für die günstigere Variante dem Bus entschieden. Für 4,50€ (2Personen!) sind mein Freund und ich fast über eine Stunde vom Flughafen in die Stadt gefahren.

Aber dann kam in Kuala Lumpur  die Erste Abzocke.

Die Dame an der Info sagte, dass wir mit einem Taxi fahren müssten. Blöderweise haben wir nicht geschaut, wie weit es zu unserer Unterkunft war. Nie wieder kann uns das passieren.

Wir sind also zum Taxistand und drei Inder wartetenden schon auf uns. „20 Ringgit is very good price“.

Bei mir haben die Alarmglocken geschlagen, aber wir waren müde und wollten einfach nur noch die Sachen ablegen. 4€ sind das in etwa, also für uns nicht viel. Für uns!

Der Taxifahrer war happy, ist eins, zwei Mal im Kreis gefahren und dann kamen wir an der Unterkunft an. Direkt an einer Bahnstation.

Da hätte ich brechen können. Sowas liebe ich. Wenn Menschen, die tagtäglich nur mit ankommenden Touris zu tun haben, nicht in der Lage sind zu sagen, wie sie am Besten irgendwo hinkommen. Stattdessen einfach aufs Taxi verweisen.

Aber wie gesagt, wir waren stückweit auch selbst dran Schuld, denn wir hatten uns nicht vorher informiert. Und es hätte schlimmer kommen können.

Die Unterkunft war okay, sauber und unser Zimmer ohne Tageslicht. Das war ganz schön gewöhnungsbedürftig.
Central Market

Am ersten Tag sind wir nur durch die nähere Umgebung. Eigentlich nur Chinatown und Central Market.

Tee Tarik, Naan und Chicken Tandoori

Dort haben wir zwar nichts geshopped, aber dafür gut gegessen. Ich bin für die Asienreise auf Vegetarisch umgestiegen. Einfach weil ich zu viel Angst vor Krankheiten hatte. Außer es hat sehr gut und hygienisch ausgesehen.

Nachdem wir gut gestärkt waren sind wir noch ein bisschen herum geschlendert und sind dann irgendwann wieder an dem Busbahnhof angekommen. Was auch gut war, denn dort gab es ein AirAsia Schalter. Wir konnten zwar gerade noch rechtzeitig (aber auf gar keinen Fall ohne Probleme) unsere Flüge mit dem Asean Pass buchen, aber kein Gepäck dazu. Also wollten wir das klären. Aber wie hätte es auch anders sein sollen, es ging nicht. Wir mussten erst selbst online eine Gebühr bezahlen, bevor wir Gepäck dazu buchen konnten, um dann noch mal online was zu bezahlen ? alles auf einmal wäre zu einfach gewesen. Naja.

Wir sind Abends regelrecht ins Bett gefallen und hatten am nächsten Tag einen hardcore Touri Tag geplant.

Abflug ins nächste Abenteuer

Wir hatten nun fast alle Orte auf der Nordinsel gesehen, die wir sehen wollten und darum hieß es in Auckland wieder für uns Abflug ins nächste Abenteuer.

Asien wir kommen zurück.

Die Busfahrt von Tauranga nach Auckland bzw.  Manukau verlief ohne Probleme. Wir mussten nur noch an einer Shoppingmall umsteigen. Was für uns ja auch kein großes Problem ist. Wir sind ja schon kleine bzw. große Shopaholics ?

Da wir eh jede Menge Zeit hatten sind wir also noch einmal durch die Shoppingmall und dann sind wir irgendwann zum Flughafen.

Am Flughafen ging dann der Stress erst richtig los.

Wir hatten zwar sehr viel Balast abgeworfen. Dinge die wir aufgebraucht haben, Kleidung die wir nicht mehr tragen können usw.

Es kam aber auch noch viel neues dazu. Und es ist doch ein Unterschied ob man 23kg Freigepäck plus Handgepäck hat oder ob man nur noch 20kg hat. Zudem wird bei Air Asia kein Unterschied zwischen der kleinen Handtasche oder Laptoptasche und dem Handgepäck gemacht. Maximal 7kg. Das hatten wir vorher auch nicht.

Abflug ins nächste Abenteuer, das hieß für uns erstmal ausmisten. Wieder einmal.

Am Ende hatte alles geklappt und gerade rechtzeitig, dass wir uns noch relativ am Amfang in die Schlange stellen konnte. Denn der Onlinecheckin war ja eine Fehlanzeige bei uns ?

Die Welt ist ein Dorf. Und Neuseeland ein Dörfchen.

Mittendrin standen Freunde von uns aus Kerikeri, die wie wir, nach Kuala Lumpur wollten. Bei ihnen ging es dann aber weiter nach Vietnam. Es ist immer wieder schön, jemanden zu treffen.

Leider haben wir nicht in der Nähe gesessen, aber wir haben uns dann noch mal in Australien gesehen. Denn dort mussten wir alle aus dem Flieger, durch die Kontrolle und wieder rein in den Flieger ?

Wieder im Flieger drin, saß eine kleine, ältere Asiatin neben mir. Ich fragte sie etwas auf englisch und da gab sie mir doch tatsächlich die Antwort auf deutsch. Da saß eine Berlinerin neben mir. ?

Glücklicherweise. Denn die Gute konnte kein englisch und unser Flug hatte verspätung, ergo war ihr Weiterflug nach Vietnam gefährdet. Vor uns saßen Australier und die Frau kam augenscheinlich auch aus Vietnam, also haben wir beide kurzum die Übersetzungen übernommen.

Ich hoffe, dass sie ihren Flug noch bekommen hat, denn schnell genug im Transitbereich war sie mit uns.

Kuala Lumpur war unser Zielflughafen und somit der Abflug ins nächste Abenteuer gut überstanden.

Hobbiton

Hobbiton

Unser persönliches Highlight auf unserer Neuseelandreise war in Matamata das Hobbiton.

Wie bereits in dem Bericht aus Hamilton erwähnt, hätte man auch von dort oder Rotorua aus hinfahren können. Aber nicht ohne Auto und nicht zur Dinner Banquettour.

Diese hat uns in der Offseason trotzdem noch $192 pro Person gekostet, aber es war jeden Cent wert.

Wir kamen sehr früh morgens im Backpackers an und konnten nicht vor 14 Uhr einchecken. Das war echt ärgerlich, aber naja. Wir hätten uns auch schon duschen und fertig machen können, aber wir wollten halt nicht unseren gesamten Rucksack mitten im Ruheraum ausräumen. Das Gute war, dass ich somit noch Zeit hatte, den Speicher auf meinem Handy zu entrümpeln und unsere Air Asia Flüge buchen konnte. Um halb vier nachmittags sind wir dann in Matamata mit dem Hobbiton Shuttle abgeholt worden.

 

Diese Landschaft dort ist wirklich wahnsinnig schön.

Der Souvenirladen und das Café hingegen eher weniger. Um 4.45 Uhr wurden wir dann dort wieder von einem Reisebus abgeholt und sind zum Hobbiton gefahren.

Es war unglaublich. Ich habe versucht mir die Herr der Ringe anzusehen, aber fand den ersten Teil schon so schlecht, dass ich mir die anderen erst gar nicht mehr angeschaut habe. Und auch den Hobbit habe ich nicht gesehen. Die ersten Hobbitbegeisterten sind herum gesprungen, haben Szenen nachgespielt usw. Mein Freund hingegen findet die Filme allesamt total klasse, aber auch er war erstaunt darüber was die Führerin erzählte und fragte und dass fast alle die Antwort kannten.

Ich kam mir da schon ein bisschen fehl am Platz vor, aber ich fand es dort auch richtig toll. Emotional wurde ich nicht, aber ich habe es genossen und unzählige Fotos geknippst.

DAS Motiv in Hobbiton (warum wisst ihr sicherlich eher als ich 😀 )

 

Es steckt einfach so viel Liebe im Detail. Und sowas mag ich ja total gerne.

Richtig toll wurde es dann als die Sonne unterging und das Wetter hatte ausnahmsweise erbarmen mit uns. Es war traumhaft. Aber wir wurden alle hungrig. Jeder hatte uns erzählt, dass wir pappsatt werden würden und selbst Rugby Teams das Buffet nicht komplett aufessen konnten. Da haben sie aber die Rechnung ohne meinen Freund gemacht. 😀

 

Das Buffet war großartig, aber Zeit für Bilder machen blieb nicht, denn jeder wollte nur noch ran an den Speck.

Die Qualität des Bildes litt unter dem Hunger aller

Lammhaxen, Rindergulasch, Brathähnchen, Würstchen, aber auch Süßkartoffelpüree, Gemüse, gefüllte Pepperoni und und und. Es hat uns an nichts gefehlt. Die Neuseeländer neben uns haben sich über die Lammhaxen hergemacht, während mein Freund seine Vorliebe im Rindergulasch fand. Ich hatte mir überwiegend Hähnchen, Gemüse und Salat genommen. Aber dieser Süßkartoffelpüree. Lecker.

Der Tourguide war sichtlich begeistert, wie viel wir doch gegessen hatten. Und hätten wir noch mehr Zeit gehabt, dann wäre es auch sicherlich leer geworden. Es blieb am Ende noch ein halbes Hähnchen und ein paar Würstchen und Salat über. ?

 

 

 

Und dann kam das Dessert. Wer mich kennt, weiß, dass ich eine absolute Zuckerschnute bin und Dessert geht immer. Und da hab ich dann auch voll zugeschlagen. Von kleinen Tarts über Bratapfel bis Pavlova und Käse mit Crackern war alles dabei. Wir haben alles probiert und bis auf ein wenig Käse (Blauschimmel und so einen mega Stinkekäse) und Pavlova ist nicht viel übrig geblieben.

Ich weiß von nix 😀

Nur bei den Getränken haben sie etwas gegeizt. Jeder Besucher bekam nur ein Cider oder ein Ale, der Rest musste getrennt gezahlt werden. Und so gut hatte uns das nicht geschmeckt. Zum Dessert gab es noch Kaffee und Tee. Das einzige was ich zu bemängeln hätte: ein bisschen mehr Zeit zwischen und nach dem Essen wäre ganz nett gewesen.

 

Danach sind wir noch einmal durch die kleinen Gässchen gelaufen und haben auf dem Festplatz einen Kreis gebildet.
Die Tourguides haben irgendwas gesungen und getanzt (Hobbitfans haben mitgesungen – mein Freund und ich nicht, weil wir es nicht kannten) und dann ging es zurück zum Bus. Am Haupteingang sind wir dann noch einmal umgestiegen und wurden wieder zurück zur Unterkunft in Matamata Hobbiton gefahren.

Unser Tag fing sehr früh (halb 5) an und gegen 11 Uhr abends sind wir zur Unterkunft gekommen. Es war dennoch kurzum ein perfekter und unvergesslicher Tag im Hobbiton.