Tauranga

Unsere vorerst letzte Nacht in Neuseeland haben wir in Tauranga verbracht. Tauranga ist ebenfalls eine größere Stadt. Das wahre Schätzchen liegt jedoch etwas weiter außerhalb in Maunganui.

Ich bin wirklich nicht der Wanderbegeisterte oder Bergsteiger Typ. Ich hätte mir zwar auch sehr gerne das Tongariro Crossing angesehen, aber das ging leider nicht wegen Winter und so. Aber den Mount Maunganui, den habe ich mir nicht entgehen lassen. Wir sind nach dem Frühstück von Tauranga aus mit dem Bus nach Maunganui gefahren. Man kann wohl in zwei verschiedene Richtungen gehen und einmal nur um den Berg herumlaufen und einmal eben hoch. Wir wollten eigentlich nur den Berg hinauf, haben uns aber dann für den falschen Weg oder aber auch den richtigen Weg entschieden.

Achtung! Wegen Erdrutsch und einem entwurzelten Baum ist der Weg gesperrt.


Das war das erste Schild, das wir gesehen haben, wir wollten es uns genauer anschauen und haben es riskiert. Was konnten wir außer Zeit schon groß verlieren. Menschen mit matschigen Hosen und Schuhen rieten uns, umzudrehen, es sei denn wir wollten genauso aussehen wie sie. Wir gingen weiter. Dann kamen wir an die Stelle. Zwei Männer standen vor der Absperrung. Durch den Matsch wollten wir nicht. Die Felsen am Meer sahen aber relativ trocken und sicher aus.

No risk – no fun.

 

Ich habe zwar mit großen Felsen auf denen ich herum kletterte keine so guten Erfahrungen {Babybeulen in Portugal – meine Familie fängt jetzt sicherlich an zu schmunzeln 😀 kurzum, ich war schon immer ein kleiner Wirbelwind und wollte wohl nicht als Kind auf meine Eltern hören und bin in Portugal auf ein paar Felsen unglücklich gedotzt und hatte ein paar Babybeulen abbekommen (= ich kleines Wurm und Spitzname Baby, hatte ein paar Beulen) aber HEY ich lebe noch, also alles halb so schlimm). So weiter im Text. Mein Freund und ich sind dann an den Felsen herum geklettert und die zwei Neuseeländer haben unser kleines Abenteuer begleitet. Zusammen sind wir dann auch auf der anderen Seite ganz ohne matschige Klamotten oder Babybeulen angekommen. Der Weg alleine am Meer um den Berg herum war schon traumhaft. Und dann haben wir auch den Weg gefunden, um auf den Berg hinauf zu gehen.

Ich hasse Treppen. So viel kann ich euch sagen. Und da waren viele Treppen. Steile Treppen und nicht so schöne Treppen. Aber ich habe es geschafft.

Oben wurden wir dann mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Aber seht selbst.

Der Weg hinunter war aber auch nicht sonderlich angenehm, weil einem ständig die Jogger auf die Nerven gingen und anrempelten. Einmal so arg, dass ich etwas lauter gesagt habe, dass der nächste, der mich anstupst, von mir angestupst wird und schneller den Berg runter geht, als ihm lieb ist. Das war schon arg rücksichtslos von den ollen Joggern. Aber wir sind unten gut angekommen und einen Jogger habe ich auch nicht fliegen sehen. 😀

 

Wir sind dann wieder mit dem Bus zurück nach Tauranga und haben uns dort noch ein letztes Mal Fish’n Chips an der Wharf gegönnt. In der Unterkunft angekommen haben wir uns geduscht, den Rucksack gepackt und sind früh ins Bett.

Wir hatten traumhaftes Wetter in Tauranga und Neuseeland hat sich noch einmal von seiner schönsten Seite für uns gezeigt, bevor das nächste Abenteuer Asien losgehen soll.

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